Warum Brüche im Lebenslauf ein Pluspunkt sind

Unterschiedliche Stationen in der beruflichen Laufbahn sind in Ordnung, solange sie plausibel begründet werden können, findet Personalberater Arne Adrian

Hamburg/Berlin, 16. Juni 2015. Früher ein Tabu, heute durchaus ein Qualitätsmerkmal: „Brüche“ im Lebenslauf sind mittlerweile oft ein Pluspunkt – wenn sie mit einer nachvollziehbaren Story begründet werden. „Der Arbeitsmarkt hat sich in den letzten Jahren so stark gewandelt, dass es nun immer wichtiger ist, flexible und agile Mitarbeiter im Team zu haben. Damit verliert die alte Bewertung von Kontinuität im Karriereverlauf an Bedeutung“, erläutert Arne Adrian. Als Geschäftsführer für die Bereiche Recruiting und Personaldiagnostik beim Beratungsunternehmen PAWLIK Consultants spricht er aus jahrelanger Erfahrung.

Bewerber punkten bei Arbeitgebern, wenn sie flexibel sind und mit Veränderungen umzugehen wissen. Diese Kompetenz beweisen Jobsuchende in ihrem Lebenslauf auch dadurch, dass sie bereits in unterschiedlichen Positionen erfolgreich waren. Wichtig ist dabei, dass jeder Wechsel nachvollziehbar begründet werden kann und für den Kandidaten eine Fortentwicklung darstellt. Andernfalls können „Brüche“ im Lebenslauf als Scheitern interpretiert werden. PAWLIK-Personalberater Arne Adrian gibt dazu wertvolle Tipps: „Die beruflichen Stationen sollten nicht zu kurz sein. Gut ist, wenn jemand mindestens zwei Jahre eine Stelle innehatte – in kreativen Bereichen auch kürzer, in konservativen Branchen besser länger. Nur so ist glaubhaft, dass man in jeder Position etwas gelernt und für sich mitgenommen hat. Außerdem sollte jede Tätigkeit durch eine gute Beurteilung belegt sein.“

Sind Branchenwechsel Karrierekiller?

Doch wie wird es von Personalverantwortlichen bewertet, wenn ein Bewerber sogar die Branche gewechselt oder sich völlig neuen Inhalten gewidmet hat? Hier kann der HR-Spezialist beruhigen: „Ein Branchenwechsel oder eine andere inhaltliche Herausforderung erweitern den Horizont. Mehr noch: Sie belegen, dass der Kandidat mental in der Lage ist, sich ständig weiterzubilden“, sagt Arne Adrian. Diese Kompetenz sei in der dynamischen Berufswelt fundamental wichtig. Mitarbeiter müssten sich immer schneller anpassen und Neues lernen, weil sich die Anforderungen an die Arbeit rasch veränderten. „Danach müssen sich auch HR-Abteilungen richten und bei der Personalsuche künftig andere Kriterien anwenden. Wo früher gradlinige Karrieren das Maß aller Dinge waren, sind heute auch ungewöhnliche Werdegänge interessant für den Personaler“, so Adrian. Stehe doch nun das Bedürfnis nach agilen, lernfähigen Mitarbeitern im Vordergrund. „Flexibilität statt Kontinuität“ laute deshalb in Zukunft das Credo bei der Suche nach qualifiziertem Personal.


 

Arne Adrian verantwortet als Mitglied der Geschäftsführung die Bereiche Personalberatung und -diagnostik bei PAWLIK Consultants. Mit seinem Team sucht er Vertriebs- und Führungskräfte, die optimal zu den Stellenanforderungen seiner Kunden passen. Mehr als 1.500 Positionen haben Arne Adrian und seine Mitarbeiter bereits erfolgreich besetzt. Aus dieser Erfahrung weiß er genau, worauf ein Personaler bei Lebensläufen Wert legt.

PAWLIK Consultants ist der Spezialist für systematische Personal- und Organisationsentwicklung in Unternehmen. Seit 1996 unterstützt PAWLIK Kunden weltweit, das Zusammenspiel von Mensch und Organisation optimal abzustimmen und Spitzenleistungen zu erzielen. Mehr als 130 erfahrene Mitarbeiter stehen dafür mit ihren unterschiedlichen Expertisen bereit. Zur Personalauswahl nutzt PAWLIK seinen etablierten “scan”, eine Potenzialanalyse, die auf den neuesten Erkenntnissen der Hirnforschung und der Psychologie basiert und die persönlichen Kompetenzen eines Menschen misst. PAWLIK Consultants ist von den Standorten Hamburg, Berlin, Köln, München, Amsterdam und Hongkong aus für Kunden aller Branchen und Unternehmensgrößen erfolgreich aktiv.

Kontakt
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