Fünf Punkte für sofort mehr Erfolg

By Carina Quast

Warum der Glaube alleine nicht ausreicht

Mit weniger Aufwand deutlich mehr erreichen?! Bei diesem Wunsch vieler Menschen geht es gar nicht immer allein um Geld. Vielmehr ist es ein Streben nach persönlicher Freiheit, einem selbstbestimmten und glücklichen Leben. Selbiges müssen wir dazu nicht komplett auf den Kopf stellen, sollten aber in jedem Fall dazu bereit sein, einmal völlig neue Perspektiven einzunehmen. „Das Geheimnis aller Erfinder ist, nichts für unmöglich anzusehen“, wusste schon Justus Freiherr von Liebig. Warum also begrenzen wir uns so oft selbst im Leben? „Lust darauf haben schon viele, erfolgreich und glücklich zu sein sowie dauerhaft zu mehr Motivation, Lebensfreude und Reichtum zu gelangen“, weiß der Life Coach Jürgen Heinrich . „Allerdings wissen die meisten nicht, wie sie dieses Ziel im (oder besser neben dem) Alltag erreichen können.“ Für Jürgen Heinrich liegt der Schlüssel für ein erfülltes Leben in der Ganzheitlichkeit: „Der Beruf, das Leben und der Erfolgsweg müssen leicht sein und Spaß machen – dann erreichen wir mit weniger Aufwand mehr und werden auf Dauer glücklich und zufrieden sein.“ Dabei fehle es den meisten keineswegs am Fleiß, ganz im Gegenteil, so der Life Coach. „Doch um finanziell unabhängig zu werden, brauchen wir keinesfalls noch mehr zu arbeiten. Wir benötigen lediglich ein größeres Denken, mehr Inspiration und eine klare mentale Ausrichtung auf unsere Ziele.“ Frische Ideen, Impulse und Inspirationen – wie nachfolgende fünf Punkte, die sofort für mehr Erfolg sorgen – liefern uns das notwendige „Feuer“ für Leben und Business:

1.Eine Vision haben
Wir alle streben nach einem glücklichen, erfüllten Leben voller Spaß, Freude, Abenteuer, Lachen, Liebe, Reichtum und Gesundheit. Doch ohne konkrete Vision vom Leben in fünf, zehn oder 20 Jahren verlieren wir diese Dinge im Alltag leider viel zu schnell aus den Augen.

2.Bauen Sie auf Ihre Stärken
Jeder Mensch hat einzigartige Charaktereigenschaften und Stärken. Leider konzentrieren sich die meisten Menschen eher auf ihre Schwächen und versuchen, diese irgendwie auszubügeln oder zu eliminieren. Aber Achtung: Niemand kann in ALLEN Bereichen ein Genie sein, aber jeder kann ein Genie sein, wenn er auf seine Stärken baut!

3.Das „Was“ ist wichtiger als das „Wie“
Die meisten Menschen glauben, dass man nur hart genug arbeiten muss. Dass man mit Fleiß Erfolge produzieren kann, ist durchaus richtig. Aber die meisten haben irgendwann die Nase voll von 12-Stunden-Arbeitstagen. Ist das WAS, also die richtige Zielsetzung klar, stellt sich WIE oft von alleine und ganz einfach ein.

4.Zeiträuber aufdecken
Wo ist heute nur die Zeit geblieben? Wir haben zwar viel gearbeitet, aber stellen dann fest, dass nichts Wichtiges passiert ist. Mal wieder stundenlang in den sozialen Netzwerken verbracht? Wenn wir unsere Zeitfresser aufdecken und reduzieren, haben wir wieder mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge!

5.Die Macht der Gedanken nutzen
Unsere Gedanken sind das machtvollste Werkzeug, das wir besitzen. Denn unsere Gedanken haben die Gewohnheit, Gestalt anzunehmen. Unser Ziel sollte es deshalb sein, unsere Aufmerksamkeit auf das Positive, auf all das Schöne im Leben zu richten. Denn das, worauf wir uns konzentrieren, wird sich in Zukunft bei uns verstärken.

Eine Möglichkeit, durchzustarten und neue Denkweisen kennen zu lernen, bietet der JH-Report. In wöchentlichen Lektionen zu unterschiedlichsten Erfolgsthemen erhalten Interessenten in diesem Online-Coaching u. a. per Videosequenz bewährtes Wissen, konkrete Tipps sowie schnell und einfach umsetzbare Handlungsanregungen. Jürgen Heinrich: „Wir haben darauf geachtet, dass die Inhalte praxiserprobt und alltagstauglich sind, damit es nicht beim einmaligen Lesen oder Zuhören bleibt, sondern sich bei den Teilnehmern sowohl im privaten als auch beruflichen und unternehmerischen Bereich der maximale Erfolg einstellt. Das motiviert zum Dranbleiben.“ Der Initiator des JH-Reports ist davon überzeugt, dass „privates Glück, Ausgeglichenheit, finanzieller Erfolg und strahlende Gesundheit für JEDEN Menschen machbar sind, egal an welchem Ausgangspunkt er sich in diesem Moment befindet.“ Regelmäßige persönliche Aufgaben sollen deshalb dafür sorgen, dass die Inhalte aktiv umgesetzt und so möglichst gut verankert werden. Ein Testzugang für die ersten 30 Tage kostet EUR 2,90 inklusive einem Gratis-Hörbuch. Weitere Infos sowie Anmeldung unter www.juergen-heinrich.de/jh-report

Der Unternehmensberater Jürgen Heinrich ist seit mehr als 20 Jahren als Life Coach für Erfolgsorientierte tätig. Im Mittelpunkt seiner praxisnahen Coachings steht der schnelle Umsetzungserfolg. Unter dem Motto “Erfolg produzieren ist einfach – Sie müssen nur wissen WIE!” zeigt er Menschen, wie diese ihre Ziele schneller, leichter und mit mehr Spaß und Freude erreichen können.

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Grenzen verschmelzen: Arbeitnehmer zwischen Job und Privatleben

By Helene Schmidt

Randstad Arbeitsbarometer Q2/2015 zum Thema Work-Life-Blending

Die Digitalisierung macht’s möglich: Die Arbeitswelt 4.0 ist flexibel und mobil, dank ortsunabhängiger Technik wie Laptops, Tablets, Smartphones und Angebote wie die Nutzung des Home Office. Arbeit und Privatleben werden nicht mehr streng geteilt, sondern ergänzen sich und verschmelzen zunehmend. Eine Entwicklung, die unter dem Begriff „Work-Life-Blending“ immer stärker in den Fokus gerät. Gleichzeitig strömt eine neue, selbstbewusste Generation von Arbeitnehmern auf den Arbeitsmarkt. Die so genannte Generation Y legt viel Wert auf Freiraum für Privates und fordert eine optimale Work-Life-Balance. Wie geht das zusammen? Und wie sieht die Wirklichkeit der Arbeitnehmer in Deutschland aus? Antworten auf diese Fragen gibt das aktuelle Randstad Arbeitsbarometer.

Wo beginnt Arbeitszeit und wo Freizeit?

Mit 53 Prozent sieht sich eine knappe Mehrheit der Arbeitnehmer in Deutschland außerhalb der Bürozeiten nicht verpflichtet, geschäftliche Anrufe direkt entgegen zu nehmen oder E-Mails gleich zu beantworten. Sie wollen es weiterhin selbst in der Hand behalten, ob und wann sie sich in ihrem privaten Umfeld mit beruflichen Themen auseinandersetzen. Gleichzeitig heißt dieses Ergebnis aber auch: Etwas weniger als die Hälfte der Arbeitnehmer beantwortet Telefonate und E-Mails auch während ihrer Freizeit umgehend.

Aber nicht nur in der freien Zeit verwischen die Grenzen, sondern auch im Office ist es für eine Mehrheit demgegenüber selbstverständlich, sich zwischendurch um private Dinge zu kümmern: 58 Prozent der Arbeitnehmer in Deutschland beschäftigen sich laut Studie auch während der Arbeitszeit manchmal mit Privatangelegenheiten. Besonders die jüngeren Altersgruppen nehmen sich diese Freiheiten. 69 Prozent der Befragten zwischen 18 und 34 Jahren stimmen dieser Aussage zu. Die viel beschriebene Generation Y organisiert sich ihre Balance zwischen Arbeit und Privatleben zunehmend selbst. Ganz nach dem Motto: Meine Arbeitsleistung muss am Resultat und nicht an der Anwesenheitszeit gemessen werden.

Bring Your Own Device – Mobile Endgeräte für jeden Lebensbereich

Aber nicht nur die zeitliche und örtliche Dimension ist vom Work-Life-Blending betroffen, auch bei den technischen Hilfsmitteln selbst verschwimmen Abgrenzungen. Ein „Bring Your Own Device“ (BYOD) Konzept ermöglicht die Integration von privaten mobilen Endgeräten wie Laptops, Tablets oder Smartphones in das Netzwerk des Arbeitgebers und umgekehrt. Denn die mobilen Helfer sind inzwischen als individuelle und intelligente elektronische Assistenten etabliert, um alle Bereiche des Lebens zu managen. Warum also nicht auch ein Gerät für alle Bereiche nutzen? Das sehen inzwischen wohl auch viele Unternehmen so: Laut Randstad Arbeitsbarometer arbeiten bereits 53 Prozent der Befragten in einem Job mit BYOD-Philosophie. „Bei Randstad haben die internen Mitarbeiter in der Hauptverwaltung beispielsweise inzwischen viele Möglichkeiten des flexiblen Arbeitens. Arbeitet ein Mitarbeiter von zu Hause aus, kann er auch im Home Office auf das Firmennetzwerk zugreifen“, so Petra Timm, Director Communications bei Randstad Deutschland.

Über die Online-Umfrage

Die dargestellten Ergebnisse stammen aus dem Randstad Arbeitsbarometer. Die Online-Umfrage wird in 33 Ländern vierteljährlich durchgeführt. In Deutschland wurden 400 Arbeitnehmer zwischen 18 und 65 Jahren aus unterschiedlichen Branchen befragt.

Ärger im Alltag? So bleiben Sie cool

By Katharina Schulz Tipps für die Achtsamkeit-To Go

Nach einer Harvard-Studie ist das Herzinfarkt-Risiko von Menschen, die sich oft ärgern, um 500% höher. Das sollte Anlass genug sein, sich weniger aufzuregen und nicht so schnell hochzukochen. Es gibt unzählige von diesen klassischen, wiederkehrenden Situationen, in denen der Puls nach oben schießt, Schweiß ausbricht und man wild toben könnte. Wie Sie es schaffen, in den folgenden sieben Situationen cool zu bleiben, lesen Sie hier:

1. Ärger im Straßenverkehr: Hitze, überfüllte Straßen und zu allem Übel beweist ein anderer Verkehrsteilnehmer sein mangelndes Fahrtalent. Jetzt bloß nicht die Nerven verlieren. Denken Sie sich zuerst: „Der darf das!“ – anstatt sich zu ärgern. Hört sich komisch an, beruhigt aber ungemein. Danach freuen Sie sich über Ihren eigenen, natürlich stets perfekten Fahrstil. Also: Genießen Sie die Fahrt, die Musik und Ihr Auto.

2. Ärger über unzuverlässige Kollegen: Wenn Sie wieder mal auf einen Kollegen warten dürfen, nutzen Sie diese Zeit für eine Pause. Anstatt sich darüber zu ärgern, rufen Sie ihn an und fragen, ob es sich lohnt zu warten. Wenn ja, genießen Sie die Pause und denken an was Schönes. Sie wünschen sich so oft eine Pause – jetzt haben Sie eine. Machen können Sie ja sowieso nichts. Übrigens kann es auch ok sein, einfach zu gehen – wer zwingt Sie denn, zu warten?

3. Ärger über Unordnung: Wenn Sie das nächste Mal auf ein Chaos stoßen, halten Sie einen Moment inne, anstatt sofort loszumeckern und fragen sich: „Wofür kann ich jetzt dankbar sein?“. Wenn Ihre Kinder nach dem Abendessen nicht aufgeräumt haben, seien Sie für einen Augenblick zutiefst dankbar, dass Sie alle offensichtlich genug zu essen haben und gesund sind. In diesem Bewusstsein sprechen Sie deutlich an, warum Sie es anders haben wollen.

4. Ärger über Angriffe anderer: Wenn Sie das nächste Mal von anderen verbal angegriffen werden, sagen Sie nach einer kurzen Atempause lächelnd mit Blickkontakt: „Interessant, dass Sie das sagen, wie genau meinen Sie das?“ Sie werden sehen, es funktioniert. Erst zeigen Sie so (bitte ehrliches!) Interesse und dann gewinnen Sie Zeit und Informationen. Trainieren Sie das – es macht Sie unabhängig und zu einem starken Gesprächspartner.

5. Ärger über unsinnige Aussagen anderer: Wenn Sie das nächste Mal denken „Was für ein Quatsch!“, dann sagen Sie sich für einen kurzen Moment: „Christian (nehmen Sie Ihren Namen), bist Du manchmal auch so?“. Das funktioniert, weil Ihr Gehirn besonders auf Ihren eigenen Namen reagiert. So kommen Sie aus dem Ärger-Strudel raus und erkennen, dass auch Sie selbst manchmal Unsinn erzählen. Dann sagen Sie freundlich und bestimmt Ihre eigene Meinung zum Thema.

6. Ärger über sich selbst: Wenn Ihnen das nächste Mal etwas nicht gelingt oder Sie etwas vergessen haben und Sie sich über sich selbst ärgern, dann sagen Sie sich: „Superstars dürfen das – außerdem: Ist es lebensbedrohlich?“. Sie werden schmunzeln und einsehen, dass es halb so schlimm ist. Beim nächsten Mal achten Sie einfach mehr drauf und haben wieder etwas gelernt.

7. Ärger im Streit: Wenn Sie das nächste Mal im Clinch mit anderen liegen und es lauter wird, dann unterbrechen Sie kurz und überlegen Sie sich „Will ich Recht haben oder glücklich sein?“ Das ist eine starke Technik, um zum Kern des Konfliktes zu kommen. Sagen Sie nach dieser „Selbstberuhigung“ dann, was Sie wollen und wozu Sie bereit sind, um den Streit zu schlichten.

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Der Verlag C.H.BECK zählt zu den großen Verlagen in Deutschland. Dafür sprechen über 9.000 lieferbare Werke, rund 70 Fachzeitschriften sowie jährlich bis zu 1.500 Neuerscheinungen und Neuauflagen. Unter ihnen befinden sich renommierte juristische Bücher wie Schönfelder “Deutsche Gesetze”, Palandt “Bürgerliches Gesetzbuch” sowie die “Neue Juristische Wochenschrift”, aber auch zahlreiche praktische Ratgeber für Verbraucher. Viele der Werke sind zusammen mit umfangreicher Rechtsprechung und mehr als 4.500 Gesetzen digital über beck-online (www.beck-online.de), die mehrfach ausgezeichnete juristische Datenbank des Verlages, abrufbar. Im Web 2.0 ist C.H.BECK unter anderem mit dem beck-blog (www.beck-blog.de) und auf Facebook aktiv.

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Flunker-Ferien und schummelfrei

By Thomas Heidorn

ARAG Experten warnen davor, eigenmächtig die Schulferien auszuweiten!

In der kommenden Woche startet als erstes Bundesland Nordrhein-Westfalen in die Sommerferien. Zu Beginn und Ende der Schulferien macht sich allerdings bundesweit ein Phänomen breit, das als „Flunker-Ferien“ oder „schummelfrei“ bekannt ist. Eltern verlängern eigenmächtig die Ferien ihrer Kinder, meistens um ein günstiges Urlaubsschnäppchen wahrnehmen zu können oder um die Urlaubszeit der Eltern und Kinder besser unter einen Hut bringen zu können. Pünktlich zu Beginn der Sommerferien klären die ARAG Experten, welche Folgen das eigenmächtige Freinehmen haben kann.

Schulfrei gibt es nur aus wichtigen Gründen
Die besten Reiseschnäppchen, Sonderangebote zum Urlaub und die günstigsten Hotelzimmer haben oftmals einen großen Fehler: Sie fallen nicht in die Schulferienzeit. Um dennoch mit der Familie in den Urlaub fahren zu können, umgehen manche Eltern einfach die Ferienzeiten in den Bundesländern und lassen ihren Nachwuchs ein paar Tage vor oder eben nach Beginn der Schulferien „blaumachen“. Während eine Freistellung vom Unterricht in gravierenden Fällen, etwa dem Tod eines nahen Angehörigen oder dem 80. Geburtstag der Großmutter, durchaus von der Schule genehmigt wird, gilt dies für eine einfache „Urlaubsverlängerung“ nicht. Mit mehreren Stichproben an deutschen Flughäfen hat die Polizei auf das Phänomen „Flunker-Ferien“ in der Vergangenheit aufmerksam gemacht.

Auch ehrliche Anfragen können zum Ziel führen
Wollen Eltern ihre Kinder also vom Unterricht befreien lassen, damit diese länger am Strand spielen können, müssen sie dies beantragen. Geht es um einen bis drei Tage, können meist die Klassenlehrer entscheiden. Würden die Kinder länger als drei Tage fehlen, muss die Schulleitung zustimmen. Wird dem Antrag der Eltern nicht stattgegeben, und die Kinder fehlen dennoch zu Beginn oder Ende der Ferien, handelt es sich um eine „Nichtwahrnehmung des Unterrichts“, die in manchen Fällen sanktioniert wird.

Eine eigenmächtige Verlängerung der Schulferien kann teuer werden
Das Ordnungsamt kann in solchen Situationen Strafgelder verhängen, die zwischen 500 und 2.500 Euro schwanken können. Meist ist die Höhe des Ordnungsgeldes von den Bestimmungen des Bundeslands abhängig. Bevor diese höchste Form der Strafe verhängt wird, stehen allerdings zunächst eine Verwarnung durch die Schulleitung oder ein Zeugniseintrag auf der Liste der abgestuften Sanktionsmöglichkeiten.


 

Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand auch über die leistungsstarken Tochterunternehmen im deutschen Komposit-, Kranken- und Lebensversicherungsgeschäft sowie die internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in 13 weiteren europäischen Ländern und den USA – viele davon auf führenden Positionen in ihrem jeweiligen Rechtsschutzmarkt. Mit 3.600 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von mehr als 1,5 Milliarden EUR.

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Lehrer wünschen sich Telefonjoker

By ViolaFuchs

Lehrer stehen permanent vor komplexen Herausforderungen. Oft wünschen sie sich nichts sehnlicher, als jemanden, der ihnen dabei hilfreich zur Seite steht.

Wie fange ich einen Unterrichtsverweigerer ein? Womit wecke ich bei Eltern das Interesse für die schulischen Leistungen ihres Kindes? Wie schaffe ich es bei zunehmender Heterogenität individuell auf jeden Schüler einzugehen? Nicht immer finden Lehrer an der eigenen Schule den richtige Ansprechpartner für die wichtigsten Fragen. Und oft fehlt die Zeit, die richtigen Lösungsansätze im Internet zu recherchieren. „Wir brauchen mehr Gelegenheiten zum Austausch“, meint Prof. Andreas Helmke von der Universität Koblenz-Landau. „Als Einzelkämpfer steht der Lehrer heute auf verlorenem Posten.“

Was die Zusammenarbeit unter Lehrern angeht, hinkt Deutschland im internationalen Vergleich hinterher. Finnland war Vorreiter im Team Teaching. In den letzten Jahren haben unter anderem Japan, Holland, Dänemark und Schweden den Austausch zwischen Lehrern stärker gefördert. In Deutschland hält sich aber das Einzelkämpfertum unter Lehrern besonders hartnäckig. „Dabei verlangen wir von unseren Lehrern schier Unmögliches“, so Max Maendler, Gründer des Berliner Startup Unternehmens Lehrerkolleg.de. Sie sollen verstehen, wo Schüler Verständnisprobleme haben. Unterrichtseinheiten so konzipieren, dass jeder Schüler individuell herausgefordert wird. Auch bei trockenem Stoff inspirieren und Forschergeister wecken. Selbst unter Stress klar und einfühlsam kommunizieren. Nebenbei aus Jugendlichen verantwortungsvolle Erwachsene machen. Fehlerfrei korrigieren. Und mehr Entscheidungen pro Stunde treffen als ein Konzernlenker.

„Lehrer sind der Schlüssel unserer Wissensgesellschaft,“ so Andreas Schleicher, Bildungsforscher und PISA Koordinator der OECD. „Sie müssen enger mit ihren Kollegen zusammenarbeiten.“ Mit diesem Ziel wurde jetzt auf Lehrerkolleg.de ein neuer Service entwickelt, der Lehrer über die Schulgrenzen hinaus verbindet und so einen vertraulichen Erfahrungsaustausch unter Kollegen ermöglicht. „Das funktioniert wie ein Telefonjoker“, erläutert Mitgründerin Viola Fuchs. Ein Lehrer skizziert die Herausforderung, vor der er gerade steht. Ein komplexer Algorithmus findet andere Lehrer, die hierzu relevante Erfahrungen gemacht haben und bereit sind, diese zu teilen. Die Lehrer tauschen sich vertraulich aus.

Weitere Informationen zum Erfahrungsaustausch unter www.lehrerkolleg.de/erfahrungsaustausch und zum Lehrerkolleg unter www.lehrerkolleg.de/presse

Das Lehrerkolleg ist eine Initiative, die Lehrer dabei unterstützt, den Unterricht zu verbessern. Zu den Services gehören neben dem Erfahrungsaustausch auch ein Tool für Schülerfeedback und Seminare zur Fortbildung.

Das Lehrerkolleg ist eine Initiative, die Lehrer und Schulleiter dabei unterstützt, die Schule zu meistern. Hierzu wurden Strukturen geschaffen, die es ermöglichen, im Dialog zu stehen und so untereinander mit und von den Besten zu lernen. Ähnliche Strukturen haben sich bereits in anderen Branchen sehr erfolgreich bewährt, und nun ist es an der Zeit diese für unser wichtigstes Gut im heutigen Bildungssystem – den Lehrern und Schulleitern – zur Verfügung zu stellen, um den komplexen und überaus stressigen Job zu meistern. Insbesondere steht der strukturierte Erfahrungsaustausch, Feedback und Wirksamkeitsmessung sowie der Ausbau von Fähigkeiten im Fokus.

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Warum Brüche im Lebenslauf ein Pluspunkt sind

Unterschiedliche Stationen in der beruflichen Laufbahn sind in Ordnung, solange sie plausibel begründet werden können, findet Personalberater Arne Adrian

Hamburg/Berlin, 16. Juni 2015. Früher ein Tabu, heute durchaus ein Qualitätsmerkmal: „Brüche“ im Lebenslauf sind mittlerweile oft ein Pluspunkt – wenn sie mit einer nachvollziehbaren Story begründet werden. „Der Arbeitsmarkt hat sich in den letzten Jahren so stark gewandelt, dass es nun immer wichtiger ist, flexible und agile Mitarbeiter im Team zu haben. Damit verliert die alte Bewertung von Kontinuität im Karriereverlauf an Bedeutung“, erläutert Arne Adrian. Als Geschäftsführer für die Bereiche Recruiting und Personaldiagnostik beim Beratungsunternehmen PAWLIK Consultants spricht er aus jahrelanger Erfahrung.

Bewerber punkten bei Arbeitgebern, wenn sie flexibel sind und mit Veränderungen umzugehen wissen. Diese Kompetenz beweisen Jobsuchende in ihrem Lebenslauf auch dadurch, dass sie bereits in unterschiedlichen Positionen erfolgreich waren. Wichtig ist dabei, dass jeder Wechsel nachvollziehbar begründet werden kann und für den Kandidaten eine Fortentwicklung darstellt. Andernfalls können „Brüche“ im Lebenslauf als Scheitern interpretiert werden. PAWLIK-Personalberater Arne Adrian gibt dazu wertvolle Tipps: „Die beruflichen Stationen sollten nicht zu kurz sein. Gut ist, wenn jemand mindestens zwei Jahre eine Stelle innehatte – in kreativen Bereichen auch kürzer, in konservativen Branchen besser länger. Nur so ist glaubhaft, dass man in jeder Position etwas gelernt und für sich mitgenommen hat. Außerdem sollte jede Tätigkeit durch eine gute Beurteilung belegt sein.“

Sind Branchenwechsel Karrierekiller?

Doch wie wird es von Personalverantwortlichen bewertet, wenn ein Bewerber sogar die Branche gewechselt oder sich völlig neuen Inhalten gewidmet hat? Hier kann der HR-Spezialist beruhigen: „Ein Branchenwechsel oder eine andere inhaltliche Herausforderung erweitern den Horizont. Mehr noch: Sie belegen, dass der Kandidat mental in der Lage ist, sich ständig weiterzubilden“, sagt Arne Adrian. Diese Kompetenz sei in der dynamischen Berufswelt fundamental wichtig. Mitarbeiter müssten sich immer schneller anpassen und Neues lernen, weil sich die Anforderungen an die Arbeit rasch veränderten. „Danach müssen sich auch HR-Abteilungen richten und bei der Personalsuche künftig andere Kriterien anwenden. Wo früher gradlinige Karrieren das Maß aller Dinge waren, sind heute auch ungewöhnliche Werdegänge interessant für den Personaler“, so Adrian. Stehe doch nun das Bedürfnis nach agilen, lernfähigen Mitarbeitern im Vordergrund. „Flexibilität statt Kontinuität“ laute deshalb in Zukunft das Credo bei der Suche nach qualifiziertem Personal.


 

Arne Adrian verantwortet als Mitglied der Geschäftsführung die Bereiche Personalberatung und -diagnostik bei PAWLIK Consultants. Mit seinem Team sucht er Vertriebs- und Führungskräfte, die optimal zu den Stellenanforderungen seiner Kunden passen. Mehr als 1.500 Positionen haben Arne Adrian und seine Mitarbeiter bereits erfolgreich besetzt. Aus dieser Erfahrung weiß er genau, worauf ein Personaler bei Lebensläufen Wert legt.

PAWLIK Consultants ist der Spezialist für systematische Personal- und Organisationsentwicklung in Unternehmen. Seit 1996 unterstützt PAWLIK Kunden weltweit, das Zusammenspiel von Mensch und Organisation optimal abzustimmen und Spitzenleistungen zu erzielen. Mehr als 130 erfahrene Mitarbeiter stehen dafür mit ihren unterschiedlichen Expertisen bereit. Zur Personalauswahl nutzt PAWLIK seinen etablierten “scan”, eine Potenzialanalyse, die auf den neuesten Erkenntnissen der Hirnforschung und der Psychologie basiert und die persönlichen Kompetenzen eines Menschen misst. PAWLIK Consultants ist von den Standorten Hamburg, Berlin, Köln, München, Amsterdam und Hongkong aus für Kunden aller Branchen und Unternehmensgrößen erfolgreich aktiv.

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Der Ton macht die Musik!

By Marc M. Galal
Spielen Sie mit Sprache, Stimme und Betonung wie ein Musiker auf seinem Instrument

„Der gute Ton“, „im Ton vergreifen“, „der Ton macht die Musik““ – mit der Stimme lässt sich vieles zwischen den Zeilen ausdrücken, wenn man weiß, wie man sie richtig einsetzt. Es gibt Menschen, die mit ihrer Stimme verzaubern, die einem fast alles verkaufen können, weil man ihnen einfach gerne zuhört. Sie glänzen mit Fachwissen und was sie sagen, ist nicht nur interessant, es unterhält auch noch. Unbewusst oder bewusst spielen sie mit Sprache und Intonation wie ein Musiker auf seinem Instrument – und überzeugen so von sich selbst und von ihrem Produkt .

Jeder Mensch, der sich mit Kommunikation beschäftigt, weiß, dass hinter einem Wort mehr steckt, als es auf den ersten Blick scheint. Betonung und Stimmklang spielen bei der Informationsvermittlung eine bedeutende Rolle. Wie diese beim Zuhörer wirken, bestimmt das gesamte weitere Gespräch.

Wer meint, was er sagt, ist klar im Vorteil

Wer gezielte Betonungen setzt, ermöglicht es seinem Gesprächspartner, die wichtigsten Informationen aus dem Sprachfluss zu filtern. Legen Sie Sprechpausen an wichtigen Stellen ein, damit Ihr Gegenüber das Gesagte „verdauen“ kann. Entsteht ein Gesprächstief, wirken Aufzählungen als Turbo und wecken jeden Abgedrifteten auf. Und das wichtigste: Transportieren Sie Gefühle! Wer nur logisch argumentiert, stößt schnell an seine Grenzen. Denn: Entscheidungen werden zuerst aus dem Bauch getroffen. Erst danach suchen wir nach logischen Argumenten, wenn die emotionalen Gründe nicht ausreichen. Um mit Ihrer Stimme die richtigen Emotionen zu übertragen, müssen Sie zunächst die Gefühle in sich selbst erzeugen. Nur wenn Sie es selbst fühlen, versetzen Sie Ihren Kunden in den gewünschten Zustand und überzeugen ihn.

Vor dem Spiegel üben

Stellen Sie sich von Zeit zu Zeit vor den Spiegel und gehen Sie ein Verkaufsgespräch durch. Sprechen Sie die wichtigsten Sätze laut aus: Klingen Sie souverän, locker, charmant? Achten Sie auf eventuelle Unsicherheiten in Ihrer Stimme und nutzen Sie gezielt Pausen. Diese wirken seriös, kompetent und vertrauensfördernd. Der Spiegel lügt nicht und zeigt Ihnen offen und schonungslos Ihre Schwächen. Überzeugen Sie sich selbst, dann überzeugen Sie auch Ihre Kunden.

Versteckte Botschaften der Kunden erkennen

Welche Informationen ein Mensch auch sendet, es kann vorkommen, dass der Empfänger etwas vollkommen anderes als Nachricht erhält, denn jeder Mensch lebt in seinem eigenen Weltenmodell und interpretiert und filtert bestimmte Sachverhalte anders als andere Personen. Jedes Gespräch, jeder Satz, alles, was wir in unserer Umwelt wahrnehmen, durchläuft mindestens eines der drei Filterprogramme:

Tilgung

Die Konzentration liegt auf einem bestimmten Thema, einem einzelnen Gespräch, einem Gedanken. Alles, was außerhalb dieses Fokus liegt, wird getilgt, nicht wahrgenommen und ausgeblendet. Sie befinden sich zum Beispiel in einem Cafe mitten in einem anregenden Gespräch mit einem Kunden. Sie konzentrieren sich ganz auf das, was er Ihnen erzählt. Alle anderen Gespräche und Geräusche um Sie herum nehmen Sie nicht wahr, Sie tilgen sie.

Verzerrung

Gewisse Informationen und Satzteile werden vom Empfänger nicht richtig aufgenommen. Er ergänzt oder verändert sie und speichert sie anders ab, als der Sender es vorgesehen hatte. Ihre Kundin hat zum Beispiel einen neuen Haarschnitt, der Ihnen direkt auffällt. Sie möchten ihr ein Kompliment machen wie etwa: „Der neue Haarschnitt macht Sie 10 Jahre jünger.“ Die Kundin missversteht Sie und hört nur, dass sie mit der vorherigen Frisur älter aussah. Das Kompliment wurde falsch verstanden und als negative Aussage gewertet.

Generalisierung

Eine Verallgemeinerung, zurückführend auf eine bestimmte Situation, bedeutet für den Kunden, dass eine, vielleicht bereits in der Kindheit, gemachte Erfahrung auf zukünftige ähnliche Erfahrungen übertragen und generalisiert werden. Ihr Kunde war zum Beispiel in England im Urlaub und der gesamte Aufenthalt fiel wortwörtlich ins Wasser. Der Kunde generalisiert und sagt: „In England ist das Wetter immer schlecht.“

Diese Filter haben zusätzlich Einfluss darauf, welche Äußerungen wir wieder nach außen geben.
Hören Sie nun bei Ihrem Kunden genau hin: Hat er vielleicht in der Vergangenheit eine Generalisierung, eine Tilgung oder eine Verzerrung kreiert und reagiert deshalb so auf Ihr Produkt, auf Sie, wie er reagiert? Lernen Sie auf die kleinen Details in der Stimme Ihrer Kunden zu reagieren und Ihr gesamter Verkaufsprozess wird effektiver und erfolgreicher .

Marc M. Galal ist Experte für Verkaufspsychologie und Verkaufslinguistik. Er besitzt als einer der wenigen Verkaufstrainer das begehrte Zertifikat der Sales Professional Q 100 (DIN ISO 9000 ff.) Persönliches und kommunikatives Wachstum spielen für den Verkaufstrainer inhaltlich in den Seminaren eine große Rolle. Er ist Vertriebsexperte und lizenzierter NLP-Trainer. Auf dieser Grundlage hat er das Verkaufskonzept nls® neuro-linguistic-selling entwickelt. Eine einzigartige Verkaufslinguistik macht nls® zu einem unentbehrlichen Werkzeug für den modernen, professionellen Verkäufer. Zu seinen Kunden zählen: Altana Pharma, Generali Lloyd, Stuttgarter Versicherungen, Sparkasse, Skandia Akademie, Aachener Bausparkasse, Axa, Toyota, Renault, Nestle Water Powwow, Deichmann u.a.

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Inklusive Bildung

By Dr. Laila Nissen
Die Plattform barrierefrei-studieren.de ebnet Menschen mit Behinderung den Weg an die Hochschule

Im vollen Hörsaal einen guten Platz ergattern, Kleingedrucktes in der Powerpoint-Präsentation entziffern und in der Bibliothek ein Buch aus dem oberen Regalfach holen – all das gehört auch im digitalen Zeitalter noch zum ganz normalen Studentenalltag. Für Elsa, Studentin im 1. Semester, sieht das Leben an der Universität allerdings etwas anders aus: Sie ist von Geburt an gehörlos und braucht besondere Unterstützung, um es ihren Kommilitonen gleichzutun. „Ohne den Gebärdensprach-Dolmetscher, der mich in Vorlesungen und Seminaren begleitet, wäre ich hier aufgeschmissen“, sagt die 22-Jährige. Die Förderung verdankt sie einem besonderen Stipendium, das sich speziell an Gehörlose richtet.

Mehr Transparenz zur barrierefreien Teilhabe an Universitäten

Gefunden hat Elsa dieses Stipendium über die Internetplattform „barrierefrei-studieren.de“. Um Studierenden wie ihr den Weg an die Hochschule zu erleichtern, hat die ItS Initiative für transparente Studienförderung die Plattform entwickelt und im Herbst 2014 an den Start gebracht. Auf ihr finden Abiturienten, Studierende und Promovierende mit Behinderung oder chronischer Erkrankung Informationen dazu, an welchen Universitäten es Hilfsangebote wie Stipendien, Brailledrucker, Gebärdensprach-Dolmetscher oder barrierefreie Wohnungen für Menschen mit Behinderung gibt.

Individuelle und passgenaue Informationen dank Matching-Algorithmus

Wer einen kurzen Fragebogen zu Kriterien wie dem angestrebten Abschluss oder zu Form und Grad der Behinderung ausfüllt, erhält dank eines Matching-Algorithmus individuelle und damit passgenaue Vorschläge. „Wir wollen die Vorbehalte zum Thema Studieren mit Behinderung ausräumen und mehr Menschen dazu ermutigen, trotz Handicap den Weg an die Hochschule zu wagen“, sagt Dr. Mira Maier, Gründerin der ItS Initiative.

Diversity Management an Universitäten

Nicht nur Unternehmen haben das Potenzial entdeckt, das in einer größeren Vielfalt der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter steckt. Auch an vielen Universitäten ist „Diversity Management“ ein Thema. „Für Studierende mit Behinderungen gibt es in Deutschland über 1.600 Fördermöglichkeiten – und es werden immer mehr“, weiß Mira Maier. Unterstützung gibt es dabei nicht nur für mobilitäts- und sinneseingeschränkte Studierende, sondern auch für Menschen mit chronischen oder psychischen Erkrankungen. Laut der 2009 in Deutschland in Kraft getretenen UN-Behindertenrechtskonvention haben Menschen mit Behinderungen und chronischen Krankheiten das Recht auf einen diskriminierungsfreien und gleichberechtigten Zugang zur Hochschulbildung. „Doch noch ist das Bekenntnis zu Diversity nicht flächendeckend umgesetzt“, sagt Maier. „Laut einer Studie der IBS (Informations- und Beratungsstelle Studium und Behinderung) helfen nur bei 37 Prozent der deutschen Hochschulen Behindertenbeauftragte bei der Organisation von Nachteilsausgleichen.“

Mehr als 10.000 Nutzer seit September 2014

Seit September 2014 haben sich bereits mehr als 10.000 Menschen auf barrierefrei-studieren.de registriert. Monatlich nutzen über 6.000 Personen die Suchmöglichkeiten zu finanziellen Fördermöglichkeiten, technischen Hilfsmitteln, bedarfsgerechten Arbeitsplätzen, Assistenzleistungen und zu speziellen Freizeit- und Wohnangeboten. Die Internet-Plattform entstand auf Initiative und mit Förderung der randstad stiftung, die sich mit verschiedenen Förderprojekten für eine barrierefreie Teilhabe und mehr Durchlässigkeit in der Lern- und Arbeitswelt einsetzt. „Wir erreichen mehr Vielfalt in Unternehmen und Betrieben, wenn wir bereits die Zugänge zu Bildung und Ausbildung erleichtern“, ist Heinz-Otto Mezger, Geschäftsführender Vorstand der randstad stiftung, überzeugt.

Starke Förderallianz und Fürsprecher für barrierefrei-studieren.de

Außer der randstad stiftung unterstützt mittlerweile eine Vielzahl weiterer Förderer das unter anderem von der Robert Bosch Stiftung und Ashoka ausgezeichnete Angebot von barrierefrei-studieren.de. Zahlreiche Organisationen wie die Aktion Mensch und prominente Fürsprecher wie Bundesminister Dr. Wolfgang Schäuble helfen dabei, das Portal deutschlandweit bekanntzumachen: „Die Initiative „barrierefrei-studieren“ hilft jungen Menschen beim Zugang zu den Hochschulen und informiert über Brücken und Wege, die die Teilhabe am akademischen Betrieb vereinfachen“, so Schäuble. Für die Zukunft ist geplant, eine Auditierung für Universitäten hinsichtlich ihrer Barrierefreiheit anzubieten und für die am besten abschneidenden Hochschulen Zertifikate auszustellen. „Wir sind noch nicht am Ziel, aber auf einem guten Weg, damit Barrierefreiheit an Hochschulen zu einer Selbstverständlichkeit wird“, ist Mira Maier zuversichtlich.

Über barrierefrei-studieren.de
Barrierefrei-studieren.de ist ein Projekt der gemeinnützigen Initiative für transparente Studienförderung (www.transparente-studienfoerderung.de). Die Initiative möchte mit ihrer Arbeit einen chancengerechten Zugang zu Bildung schaffen. Dazu hat sie neben barrierefrei-studieren.de auch die beiden Stipendienportale www.myStipendium.de und www.european-funding-guide.eu geschaffen und gründet zusammen mit Partnern Stipendienprogramme für diejenigen, die die Unterstützung am dringendsten benötigen und für die es bisher nur wenig Unterstützung gibt. Im Jahr 2012 wurde die Initiative als Ausgewählter Ort im Deutschland-Land-der-Ideen-Wettbewerb ausgezeichnet und gewann durch den Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft den Preis als “Hochschulperle”. 2013 wurde die Initiative zusätzlich von “Start Social” unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel ausgezeichnet und auch die Robert-Bosch-Stiftung zeichnete die Initiative 2014 aus.

Über die randstad stiftung
Die 2005 gegründete gemeinnützige randstad stiftung versteht sich als Wegbereiter und Wegbegleiter für die Akteure der Lern- und Arbeitswelt. Sie setzt sich in ihren Förderprojekten dafür ein, dass Menschen und Organisationen Veränderungen in der Lern- und Arbeitswelt erkennen, verstehen und nachhaltig in konstruktive Handlungen umsetzen können.

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Immer diese „Zu-spät-kommenden-Zeitgenossen“!

By Nicola Schmidt
Stellen Sie sich vor, Sie sind schon mitten in Ihrem Vortrag, als die Tür aufgeht und ein Nachzügler hereinplatzt. Schnell wird man durch eine solche Situation aus dem Konzept gebracht. Möchten Sie dann dem Störer erst mal den Kopf waschen?

Tatsächlich hat ein bekannter Speaker zwei Nachzügler begrüßt, die sich bei einem Vortragsabend mit einer halben Stunde Verspätung in die erste Reihe gesetzt haben: „Bitte entschuldigen Sie! Ich habe schon mal angefangen.“ Das hat in diese Situation gepasst, der Redner hatte die Lacher nämlich auf seiner Seite.

Nur wie ist es im täglichen Business-Alltag, zum Beispiel im Meeting? Bevor Sie sich aus dem Konzept bringen lassen, weil ein Kollege zu spät kommt, ist es besser den Störer zu ignorieren. Auch wenn es oft nett gemeint und viel verbreitet ist, denjenigen zu begrüßen. Erstens wird durch die Begrüßung die Aufmerksamkeit erst recht auf den Zuspätkommer gelenkt, der sich wohl eher in seiner Situation unwohl fühlt. Zweitens, sind die Zuhörer nicht mehr bei Ihnen und Ihrem Thema. Damit Sie das Ruder in der Hand behalten, nicken Sie dem Nachzügler freundlich zu und fahren mit Ihrem Thema fort. Wenn Sie die Störung links liegen lassen, werden die anderen Zuhörer den verspäteten Kollegen gar nicht erst bemerken.

Doch, wenn dieser Zuspätkommer ein sehr wichtiger Teilnehmer ist in kleiner Runde ist, kann eine Pause eingeläutet werden, um ihn mit ins Boot zu holen. Alternativ das Thema kurz und knapp mit wenigen Sätzen umreißen, bevor es weitergeht. Letzteres bietet sich an, wenn das Thema noch nicht zu sehr vertieft wurde.

Nicola Schmidt, Trainerin und Speaker sowie Gastautorin bei Focus online, ist die Spezialistin für den ‘Stimmigen Auftritt’ Schließlich kommunizieren wir immer – nonverbal und verbal.
Durch ihre lebendige Art zu präsentieren, bekommt man bei Nicola Schmidt schnell ein Verständnis dafür, welche Chancen sich hinter dem persönlichen Auftreten verbergen. Sie zeigt, wie man Fettnäpfchen gekonnt umschifft, eine gute Performance zeigt, damit die nächste Präsentation ein voller Erfolg wird und dabei optisch gut aussieht. Erfahren Sie, welche Kraft und Chancen in Ausdruck, Umgangsformen und Kleidung stecken.
Sie überzeugt mit viel Praxisnähe und Begeisterung und setzt Impulse. Gewinnen Sie an Ausstrahlung mit optimaler Wirkungspräsenz.
Ihre Kenntnisse gibt sie auch an Lernende für einen optimalen Start ins Berufsleben weiter.

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Demografischer Wandel: Weiterbildung ist für HR-Manager ein wesentlicher Strategiebestandteil

TNS Infratest-Studie 2015: Besonders mittlere und große Unternehmen sind von den Veränderungen in der Altersstruktur und vom Fachkräftemangel betroffen

Pfungstadt bei Darmstadt, 04. Mai 2015 – Der demografische Wandel beschäftigt die Arbeitswelt: Viele Wissensträger sehen in den nächsten Jahren dem Eintritt in den Ruhestand entgegen. Mit ihnen scheidet wertvolles Wissen aus. Gleichzeitig gibt es zu wenig junge Nachwuchskräfte. In der Personalentwicklung rücken demzufolge der Aufbau und Erhalt von Wissen zusehends in den Fokus. So spielt für rund neun von zehn Personalverantwortlichen der Wissenstransfer von Alt auf Jung und die berufsbegleitende Weiterentwicklung älterer sowie jüngerer Mitarbeiter künftig eine große Rolle im demografischen Wandel. Dies geht aus der TNS Infratest-Studie “Weiterbildungstrends in Deutschland 2015″ hervor, die im Auftrag der Studiengemeinschaft Darmstadt (SGD) unter 300 Personalverantwortlichen durchgeführt wurde. 65 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass der demografische Wandel generell zu einem steigenden Weiterbildungsbedarf führen wird.

“Wissen ist für Unternehmen eine zentrale Ressource. Stehen auf dem freien Arbeitsmarkt weniger Fachkräfte zur Verfügung, ist es wichtig, das bereits vorhandene Wissen intern weiterzugeben”, so Andreas Vollmer, Leiter Studienprogramm und Services bei der SGD. “Dies sehen auch die befragten Personaler so. Denn 93 Prozent gehen davon aus, dass der Wissenstransfer von älteren auf jüngere Mitarbeiter künftig aufgrund des demografischen Wandels wichtig bis äußerst wichtig sein wird.” Aufgrund der Tatsache, dass immer weniger junge Fachkräfte nachkommen, gewinnt auch die Weiterbildung des eigenen Mitarbeiterstamms an Gewicht: Für 91 Prozent ist sie bei jüngeren Mitarbeitern ein wichtiger bis äußerst wichtiger Aspekt, für 88 Prozent bei älteren Mitarbeitern. Ein weiteres Ergebnis der Studie: Zwei Drittel (65 Prozent) gaben an, dass der Weiterbildungsbedarf aufgrund des demografischen Wandels künftig stark bis sehr stark steigen wird.

Demografischer Wandel: mittlere und große Unternehmen erwarten Auswirkungen
In der diesjährigen Erhebung rechnen etwas weniger Befragte mit künftigen Auswirkungen des demografischen Wandels auf die Altersstruktur in ihrem Unternehmen: Waren es in der letztjährigen Befragung 58 Prozent, sind es aktuell 47 Prozent. Allerdings steigt das Bewusstsein für die Problematik mit der Unternehmensgröße: In mittleren Unternehmen (10 bis 499 Mitarbeiter) gehen laut aktueller Erhebung 60 Prozent der befragten Personalverantwortlichen davon aus, dass sich der demografische Wandel auswirken wird, in großen Unternehmen (ab 500 Mitarbeiter) sind es 68 Prozent.

Stellt man die Ergebnisse zu den Auswirkungen des demografischen Wandels auf die Altersstruktur einerseits und den Weiterbildungsbedarf andererseits gegenüber, zeigt sich, welch große Bedeutung die HR-Manager dem Thema Weiterbildung zusprechen: Den 47 Prozent der Befragten, die mit Auswirkungen auf die Altersstruktur rechnen, stehen 65 Prozent – also 18 Prozentpunkte mehr – gegenüber, die von einem steigenden Weiterbildungsbedarf ausgehen.

Fachkräftemangel 2011 bis 2015
Nach den Ergebnissen der Umfrage ist aktuell nahezu jedes zweite Unternehmen (49 Prozent) moderat bis sehr stark vom Fachkräftemangel akut betroffen. Betrachtet man die Gesamtergebnisse zum Fachkräftemangel, die im Rahmen dieser Studie seit 2011 erhoben werden, ist folgende Entwicklung erkennbar: Während zwischen 2011 bis 2013 die Betroffenheit vom Fachkräftemangel von 55 Prozent auf 68 Prozent anstieg, ist sie laut der Erhebung für 2014 und 2015 rückläufig. Es ist davon auszugehen, dass die breitgefächerten Maßnahmen auf dem Arbeitsmarkt allmählich Wirkung zeigen. “Die aktuelle Studie zeigt aber auch, dass der Fachkräftemangel den mittleren und großen Unternehmen immer noch zu schaffen macht: 66 Prozent der Personalverantwortlichen in mittleren und 74 Prozent der Personalverantwortlichen in großen Unternehmen gaben an, moderat bis sehr stark betroffen zu sein”, erklärt Vollmer.

Gesucht: ausgebildete Fachkräfte und Führungskräfte im mittleren Management
Die Art des Fachkräftemangels stellt sich nach den Angaben der befragten HR-Manager aktuell wie folgt dar: 50 Prozent gaben an, dass Arbeitskräfte auf der Ebene der ausgebildeten Fachkräfte und Sachbearbeiter mit abgeschlossener Berufsausbildung fehlen. An zweiter Stelle stehen Führungskräfte aus dem mittleren Management (27 Prozent) und an dritter Stelle Spezialisten mit akademischem Abschluss (24 Prozent). Angelernte Facharbeiter mit Berufserfahrung fehlen in 20 Prozent und Top-Führungskräfte in 14 Prozent der Unternehmen.

Bewährte Maßnahmen gegen den Fachkräftemangel
Um dem Fachkräftemangel entgegenzutreten, priorisieren nahezu neun von zehn der befragten Personaler bei einer Auswahl unter fünf Maßnahmen die berufsbegleitende Weiterbildung der eigenen Mitarbeiter (89 Prozent) und die Förderung der Auszubildenden (88 Prozent). Ähnlich hoch sind die Werte für die Weiterbildung von Mitarbeitern über 50 Jahren (84 Prozent). Frauen und Männer in Elternzeit sind für 72 Prozent eine wichtige Zielgruppe. Die Maßnahme mit der niedrigsten Zustimmung stellte mit 43 Prozent der Zuzug von Fachkräften aus dem Ausland dar.

Zur TNS Infratest-Studie “Weiterbildungstrends in Deutschland 2015″
Bereits zum siebten Mal in Folge führte TNS Infratest im Auftrag der Studiengemeinschaft Darmstadt (SGD) die Umfrage “Weiterbildungstrends in Deutschland” durch. Dafür wurden in diesem Jahr 300 Personalverantwortliche online zu unterschiedlichen Aspekten der beruflichen Weiterbildung befragt. Eine zusammenfassende Broschüre zu den Ergebnissen wird in Kürze auf www.sgd.de veröffentlicht.

Die Studiengemeinschaft Darmstadt ist einer der traditionsreichsten und größten Anbieter von Fernstudiengängen in Deutschland. Jährlich bilden sich ca. 60 000 Fernschüler in mehr als 200 staatlich geprüften und anerkannten Fernlehrgängen in den Bereichen Schulabschlüsse, Sprachen, Wirtschaft, Technik, Informatik, Allgemeinbildung sowie Kreativität, Persönlichkeit und Gesundheit weiter.

Bereits seit 2001 bietet die SGD den Teilnehmern die Möglichkeit, ergänzend zum Studienmaterial auf dem Online-Campus waveLearn die Vorteile des E-Learning zu nutzen. Außerdem gibt der individuelle Rundum-Service der SGD Sicherheit und Flexibilität für das Fernlernen in unterschiedlichsten Lebenssituationen. Das zur Klett Gruppe gehörende Unternehmen wurde für seine innovativen Ideen und seine Serviceorientierung bereits mehrmals ausgezeichnet, so beispielsweise vom Branchenverband Forum DistancE-Learning oder von der Initiative Mittelstand. Zertifizierungen nach ISO 9001, ISO 29990 und AZWV/AZAV belegen die hohen Qualitäts- und Servicestandards der SGD.

Seit der Gründung im Jahr 1948 durch Werner Kamprath zählt die SGD über 800 000 Kursteilnehmer. Die Bestehensquote der Teilnehmer bei staatlichen, öffentlich-rechtlichen und institutsinternen Prüfungen liegt bei über 90 Prozent. Dies ist auf die persönliche und individuelle Studienbetreuung durch die Fernlehrer zurückzuführen.

Weitere Informationen unter: www.sgd.de

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