Inklusive Bildung

By Dr. Laila Nissen
Die Plattform barrierefrei-studieren.de ebnet Menschen mit Behinderung den Weg an die Hochschule

Im vollen Hörsaal einen guten Platz ergattern, Kleingedrucktes in der Powerpoint-Präsentation entziffern und in der Bibliothek ein Buch aus dem oberen Regalfach holen – all das gehört auch im digitalen Zeitalter noch zum ganz normalen Studentenalltag. Für Elsa, Studentin im 1. Semester, sieht das Leben an der Universität allerdings etwas anders aus: Sie ist von Geburt an gehörlos und braucht besondere Unterstützung, um es ihren Kommilitonen gleichzutun. „Ohne den Gebärdensprach-Dolmetscher, der mich in Vorlesungen und Seminaren begleitet, wäre ich hier aufgeschmissen“, sagt die 22-Jährige. Die Förderung verdankt sie einem besonderen Stipendium, das sich speziell an Gehörlose richtet.

Mehr Transparenz zur barrierefreien Teilhabe an Universitäten

Gefunden hat Elsa dieses Stipendium über die Internetplattform „barrierefrei-studieren.de“. Um Studierenden wie ihr den Weg an die Hochschule zu erleichtern, hat die ItS Initiative für transparente Studienförderung die Plattform entwickelt und im Herbst 2014 an den Start gebracht. Auf ihr finden Abiturienten, Studierende und Promovierende mit Behinderung oder chronischer Erkrankung Informationen dazu, an welchen Universitäten es Hilfsangebote wie Stipendien, Brailledrucker, Gebärdensprach-Dolmetscher oder barrierefreie Wohnungen für Menschen mit Behinderung gibt.

Individuelle und passgenaue Informationen dank Matching-Algorithmus

Wer einen kurzen Fragebogen zu Kriterien wie dem angestrebten Abschluss oder zu Form und Grad der Behinderung ausfüllt, erhält dank eines Matching-Algorithmus individuelle und damit passgenaue Vorschläge. „Wir wollen die Vorbehalte zum Thema Studieren mit Behinderung ausräumen und mehr Menschen dazu ermutigen, trotz Handicap den Weg an die Hochschule zu wagen“, sagt Dr. Mira Maier, Gründerin der ItS Initiative.

Diversity Management an Universitäten

Nicht nur Unternehmen haben das Potenzial entdeckt, das in einer größeren Vielfalt der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter steckt. Auch an vielen Universitäten ist „Diversity Management“ ein Thema. „Für Studierende mit Behinderungen gibt es in Deutschland über 1.600 Fördermöglichkeiten – und es werden immer mehr“, weiß Mira Maier. Unterstützung gibt es dabei nicht nur für mobilitäts- und sinneseingeschränkte Studierende, sondern auch für Menschen mit chronischen oder psychischen Erkrankungen. Laut der 2009 in Deutschland in Kraft getretenen UN-Behindertenrechtskonvention haben Menschen mit Behinderungen und chronischen Krankheiten das Recht auf einen diskriminierungsfreien und gleichberechtigten Zugang zur Hochschulbildung. „Doch noch ist das Bekenntnis zu Diversity nicht flächendeckend umgesetzt“, sagt Maier. „Laut einer Studie der IBS (Informations- und Beratungsstelle Studium und Behinderung) helfen nur bei 37 Prozent der deutschen Hochschulen Behindertenbeauftragte bei der Organisation von Nachteilsausgleichen.“

Mehr als 10.000 Nutzer seit September 2014

Seit September 2014 haben sich bereits mehr als 10.000 Menschen auf barrierefrei-studieren.de registriert. Monatlich nutzen über 6.000 Personen die Suchmöglichkeiten zu finanziellen Fördermöglichkeiten, technischen Hilfsmitteln, bedarfsgerechten Arbeitsplätzen, Assistenzleistungen und zu speziellen Freizeit- und Wohnangeboten. Die Internet-Plattform entstand auf Initiative und mit Förderung der randstad stiftung, die sich mit verschiedenen Förderprojekten für eine barrierefreie Teilhabe und mehr Durchlässigkeit in der Lern- und Arbeitswelt einsetzt. „Wir erreichen mehr Vielfalt in Unternehmen und Betrieben, wenn wir bereits die Zugänge zu Bildung und Ausbildung erleichtern“, ist Heinz-Otto Mezger, Geschäftsführender Vorstand der randstad stiftung, überzeugt.

Starke Förderallianz und Fürsprecher für barrierefrei-studieren.de

Außer der randstad stiftung unterstützt mittlerweile eine Vielzahl weiterer Förderer das unter anderem von der Robert Bosch Stiftung und Ashoka ausgezeichnete Angebot von barrierefrei-studieren.de. Zahlreiche Organisationen wie die Aktion Mensch und prominente Fürsprecher wie Bundesminister Dr. Wolfgang Schäuble helfen dabei, das Portal deutschlandweit bekanntzumachen: „Die Initiative „barrierefrei-studieren“ hilft jungen Menschen beim Zugang zu den Hochschulen und informiert über Brücken und Wege, die die Teilhabe am akademischen Betrieb vereinfachen“, so Schäuble. Für die Zukunft ist geplant, eine Auditierung für Universitäten hinsichtlich ihrer Barrierefreiheit anzubieten und für die am besten abschneidenden Hochschulen Zertifikate auszustellen. „Wir sind noch nicht am Ziel, aber auf einem guten Weg, damit Barrierefreiheit an Hochschulen zu einer Selbstverständlichkeit wird“, ist Mira Maier zuversichtlich.

Über barrierefrei-studieren.de
Barrierefrei-studieren.de ist ein Projekt der gemeinnützigen Initiative für transparente Studienförderung (www.transparente-studienfoerderung.de). Die Initiative möchte mit ihrer Arbeit einen chancengerechten Zugang zu Bildung schaffen. Dazu hat sie neben barrierefrei-studieren.de auch die beiden Stipendienportale www.myStipendium.de und www.european-funding-guide.eu geschaffen und gründet zusammen mit Partnern Stipendienprogramme für diejenigen, die die Unterstützung am dringendsten benötigen und für die es bisher nur wenig Unterstützung gibt. Im Jahr 2012 wurde die Initiative als Ausgewählter Ort im Deutschland-Land-der-Ideen-Wettbewerb ausgezeichnet und gewann durch den Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft den Preis als “Hochschulperle”. 2013 wurde die Initiative zusätzlich von “Start Social” unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel ausgezeichnet und auch die Robert-Bosch-Stiftung zeichnete die Initiative 2014 aus.

Über die randstad stiftung
Die 2005 gegründete gemeinnützige randstad stiftung versteht sich als Wegbereiter und Wegbegleiter für die Akteure der Lern- und Arbeitswelt. Sie setzt sich in ihren Förderprojekten dafür ein, dass Menschen und Organisationen Veränderungen in der Lern- und Arbeitswelt erkennen, verstehen und nachhaltig in konstruktive Handlungen umsetzen können.

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Immer diese „Zu-spät-kommenden-Zeitgenossen“!

By Nicola Schmidt
Stellen Sie sich vor, Sie sind schon mitten in Ihrem Vortrag, als die Tür aufgeht und ein Nachzügler hereinplatzt. Schnell wird man durch eine solche Situation aus dem Konzept gebracht. Möchten Sie dann dem Störer erst mal den Kopf waschen?

Tatsächlich hat ein bekannter Speaker zwei Nachzügler begrüßt, die sich bei einem Vortragsabend mit einer halben Stunde Verspätung in die erste Reihe gesetzt haben: „Bitte entschuldigen Sie! Ich habe schon mal angefangen.“ Das hat in diese Situation gepasst, der Redner hatte die Lacher nämlich auf seiner Seite.

Nur wie ist es im täglichen Business-Alltag, zum Beispiel im Meeting? Bevor Sie sich aus dem Konzept bringen lassen, weil ein Kollege zu spät kommt, ist es besser den Störer zu ignorieren. Auch wenn es oft nett gemeint und viel verbreitet ist, denjenigen zu begrüßen. Erstens wird durch die Begrüßung die Aufmerksamkeit erst recht auf den Zuspätkommer gelenkt, der sich wohl eher in seiner Situation unwohl fühlt. Zweitens, sind die Zuhörer nicht mehr bei Ihnen und Ihrem Thema. Damit Sie das Ruder in der Hand behalten, nicken Sie dem Nachzügler freundlich zu und fahren mit Ihrem Thema fort. Wenn Sie die Störung links liegen lassen, werden die anderen Zuhörer den verspäteten Kollegen gar nicht erst bemerken.

Doch, wenn dieser Zuspätkommer ein sehr wichtiger Teilnehmer ist in kleiner Runde ist, kann eine Pause eingeläutet werden, um ihn mit ins Boot zu holen. Alternativ das Thema kurz und knapp mit wenigen Sätzen umreißen, bevor es weitergeht. Letzteres bietet sich an, wenn das Thema noch nicht zu sehr vertieft wurde.

Nicola Schmidt, Trainerin und Speaker sowie Gastautorin bei Focus online, ist die Spezialistin für den ‘Stimmigen Auftritt’ Schließlich kommunizieren wir immer – nonverbal und verbal.
Durch ihre lebendige Art zu präsentieren, bekommt man bei Nicola Schmidt schnell ein Verständnis dafür, welche Chancen sich hinter dem persönlichen Auftreten verbergen. Sie zeigt, wie man Fettnäpfchen gekonnt umschifft, eine gute Performance zeigt, damit die nächste Präsentation ein voller Erfolg wird und dabei optisch gut aussieht. Erfahren Sie, welche Kraft und Chancen in Ausdruck, Umgangsformen und Kleidung stecken.
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Demografischer Wandel: Weiterbildung ist für HR-Manager ein wesentlicher Strategiebestandteil

TNS Infratest-Studie 2015: Besonders mittlere und große Unternehmen sind von den Veränderungen in der Altersstruktur und vom Fachkräftemangel betroffen

Pfungstadt bei Darmstadt, 04. Mai 2015 – Der demografische Wandel beschäftigt die Arbeitswelt: Viele Wissensträger sehen in den nächsten Jahren dem Eintritt in den Ruhestand entgegen. Mit ihnen scheidet wertvolles Wissen aus. Gleichzeitig gibt es zu wenig junge Nachwuchskräfte. In der Personalentwicklung rücken demzufolge der Aufbau und Erhalt von Wissen zusehends in den Fokus. So spielt für rund neun von zehn Personalverantwortlichen der Wissenstransfer von Alt auf Jung und die berufsbegleitende Weiterentwicklung älterer sowie jüngerer Mitarbeiter künftig eine große Rolle im demografischen Wandel. Dies geht aus der TNS Infratest-Studie “Weiterbildungstrends in Deutschland 2015″ hervor, die im Auftrag der Studiengemeinschaft Darmstadt (SGD) unter 300 Personalverantwortlichen durchgeführt wurde. 65 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass der demografische Wandel generell zu einem steigenden Weiterbildungsbedarf führen wird.

“Wissen ist für Unternehmen eine zentrale Ressource. Stehen auf dem freien Arbeitsmarkt weniger Fachkräfte zur Verfügung, ist es wichtig, das bereits vorhandene Wissen intern weiterzugeben”, so Andreas Vollmer, Leiter Studienprogramm und Services bei der SGD. “Dies sehen auch die befragten Personaler so. Denn 93 Prozent gehen davon aus, dass der Wissenstransfer von älteren auf jüngere Mitarbeiter künftig aufgrund des demografischen Wandels wichtig bis äußerst wichtig sein wird.” Aufgrund der Tatsache, dass immer weniger junge Fachkräfte nachkommen, gewinnt auch die Weiterbildung des eigenen Mitarbeiterstamms an Gewicht: Für 91 Prozent ist sie bei jüngeren Mitarbeitern ein wichtiger bis äußerst wichtiger Aspekt, für 88 Prozent bei älteren Mitarbeitern. Ein weiteres Ergebnis der Studie: Zwei Drittel (65 Prozent) gaben an, dass der Weiterbildungsbedarf aufgrund des demografischen Wandels künftig stark bis sehr stark steigen wird.

Demografischer Wandel: mittlere und große Unternehmen erwarten Auswirkungen
In der diesjährigen Erhebung rechnen etwas weniger Befragte mit künftigen Auswirkungen des demografischen Wandels auf die Altersstruktur in ihrem Unternehmen: Waren es in der letztjährigen Befragung 58 Prozent, sind es aktuell 47 Prozent. Allerdings steigt das Bewusstsein für die Problematik mit der Unternehmensgröße: In mittleren Unternehmen (10 bis 499 Mitarbeiter) gehen laut aktueller Erhebung 60 Prozent der befragten Personalverantwortlichen davon aus, dass sich der demografische Wandel auswirken wird, in großen Unternehmen (ab 500 Mitarbeiter) sind es 68 Prozent.

Stellt man die Ergebnisse zu den Auswirkungen des demografischen Wandels auf die Altersstruktur einerseits und den Weiterbildungsbedarf andererseits gegenüber, zeigt sich, welch große Bedeutung die HR-Manager dem Thema Weiterbildung zusprechen: Den 47 Prozent der Befragten, die mit Auswirkungen auf die Altersstruktur rechnen, stehen 65 Prozent – also 18 Prozentpunkte mehr – gegenüber, die von einem steigenden Weiterbildungsbedarf ausgehen.

Fachkräftemangel 2011 bis 2015
Nach den Ergebnissen der Umfrage ist aktuell nahezu jedes zweite Unternehmen (49 Prozent) moderat bis sehr stark vom Fachkräftemangel akut betroffen. Betrachtet man die Gesamtergebnisse zum Fachkräftemangel, die im Rahmen dieser Studie seit 2011 erhoben werden, ist folgende Entwicklung erkennbar: Während zwischen 2011 bis 2013 die Betroffenheit vom Fachkräftemangel von 55 Prozent auf 68 Prozent anstieg, ist sie laut der Erhebung für 2014 und 2015 rückläufig. Es ist davon auszugehen, dass die breitgefächerten Maßnahmen auf dem Arbeitsmarkt allmählich Wirkung zeigen. “Die aktuelle Studie zeigt aber auch, dass der Fachkräftemangel den mittleren und großen Unternehmen immer noch zu schaffen macht: 66 Prozent der Personalverantwortlichen in mittleren und 74 Prozent der Personalverantwortlichen in großen Unternehmen gaben an, moderat bis sehr stark betroffen zu sein”, erklärt Vollmer.

Gesucht: ausgebildete Fachkräfte und Führungskräfte im mittleren Management
Die Art des Fachkräftemangels stellt sich nach den Angaben der befragten HR-Manager aktuell wie folgt dar: 50 Prozent gaben an, dass Arbeitskräfte auf der Ebene der ausgebildeten Fachkräfte und Sachbearbeiter mit abgeschlossener Berufsausbildung fehlen. An zweiter Stelle stehen Führungskräfte aus dem mittleren Management (27 Prozent) und an dritter Stelle Spezialisten mit akademischem Abschluss (24 Prozent). Angelernte Facharbeiter mit Berufserfahrung fehlen in 20 Prozent und Top-Führungskräfte in 14 Prozent der Unternehmen.

Bewährte Maßnahmen gegen den Fachkräftemangel
Um dem Fachkräftemangel entgegenzutreten, priorisieren nahezu neun von zehn der befragten Personaler bei einer Auswahl unter fünf Maßnahmen die berufsbegleitende Weiterbildung der eigenen Mitarbeiter (89 Prozent) und die Förderung der Auszubildenden (88 Prozent). Ähnlich hoch sind die Werte für die Weiterbildung von Mitarbeitern über 50 Jahren (84 Prozent). Frauen und Männer in Elternzeit sind für 72 Prozent eine wichtige Zielgruppe. Die Maßnahme mit der niedrigsten Zustimmung stellte mit 43 Prozent der Zuzug von Fachkräften aus dem Ausland dar.

Zur TNS Infratest-Studie “Weiterbildungstrends in Deutschland 2015″
Bereits zum siebten Mal in Folge führte TNS Infratest im Auftrag der Studiengemeinschaft Darmstadt (SGD) die Umfrage “Weiterbildungstrends in Deutschland” durch. Dafür wurden in diesem Jahr 300 Personalverantwortliche online zu unterschiedlichen Aspekten der beruflichen Weiterbildung befragt. Eine zusammenfassende Broschüre zu den Ergebnissen wird in Kürze auf www.sgd.de veröffentlicht.

Die Studiengemeinschaft Darmstadt ist einer der traditionsreichsten und größten Anbieter von Fernstudiengängen in Deutschland. Jährlich bilden sich ca. 60 000 Fernschüler in mehr als 200 staatlich geprüften und anerkannten Fernlehrgängen in den Bereichen Schulabschlüsse, Sprachen, Wirtschaft, Technik, Informatik, Allgemeinbildung sowie Kreativität, Persönlichkeit und Gesundheit weiter.

Bereits seit 2001 bietet die SGD den Teilnehmern die Möglichkeit, ergänzend zum Studienmaterial auf dem Online-Campus waveLearn die Vorteile des E-Learning zu nutzen. Außerdem gibt der individuelle Rundum-Service der SGD Sicherheit und Flexibilität für das Fernlernen in unterschiedlichsten Lebenssituationen. Das zur Klett Gruppe gehörende Unternehmen wurde für seine innovativen Ideen und seine Serviceorientierung bereits mehrmals ausgezeichnet, so beispielsweise vom Branchenverband Forum DistancE-Learning oder von der Initiative Mittelstand. Zertifizierungen nach ISO 9001, ISO 29990 und AZWV/AZAV belegen die hohen Qualitäts- und Servicestandards der SGD.

Seit der Gründung im Jahr 1948 durch Werner Kamprath zählt die SGD über 800 000 Kursteilnehmer. Die Bestehensquote der Teilnehmer bei staatlichen, öffentlich-rechtlichen und institutsinternen Prüfungen liegt bei über 90 Prozent. Dies ist auf die persönliche und individuelle Studienbetreuung durch die Fernlehrer zurückzuführen.

Weitere Informationen unter: www.sgd.de

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Das Denken outside the box – durch Emotionen überzeugen

Wie man sein Energiepotenzial entfaltet

Ganz klar, Emotionen siegen immer! Wirklich? Natürlich nicht immer, aber immer öfter. Denn bevor wir den logischen Verkaufsargumenten folgen, finden wir erst den Zugang über die emotionale Ebene. Beim Kundenkontakt ist es also am allerwichtigsten den Kunden und seine Bedürfnisse kennenzulernen. Und der Spaß bei der Arbeit darf nicht fehlen.

Wie man sein Energiepotenzial entfaltet

Gerade Strukturen und Prozesse im Vertrieb sollten möglichst immer mit dem Herzen der Verkäufer vernetzt sein. Aus einem positiven Gefühl, das in logische und strukturelle Prozesse eingebracht wird, ergibt sich eine gewollte Auflockerung der Strukturen-Starrheit.

Verkäufer haben letztendlich darauf aufbauend die innere Stärke und Sicherheit, ihre Kunden auf dieser Basis emotional zu überzeugen. Dabei können Regeln sogar verunsichern und bremsen.

Wir alle befolgen Regeln, die wir schon von Klein auf kennen und einhalten. Was hat das für Auswirkungen auf unser berufliches Dasein? Dass man sich an gewisse Regeln hält, ist schön und gut, nur so kann ein gewisser Antrieb erfolgen und eine gemeinschaftliche Stringenz ein Projekt vorantreiben sowie Prozesse beschleunigen.

Wenn wir uns nicht an Regeln halten, dann werden wir eventuell sogar bestraft. Das Ergebnis ist: Wir sind verängstigt! Was darf man letztendlich machen und was nicht, um keinen Verstoß zu begehen. Machen auf der einen Seite Regeln natürlich Sinn, lähmen allzu starre Strukturen in Unternehmen die erforderlichen Bewegungen, ja sogar den notwendigen Fortschritt. Starre Strukturen blockieren die Eigeninitiative und hindern Mitarbeiter daran, einfach mal etwas Neues auszuprobieren – vollkommen gelöst und ohne irgendwelche Hintergedanken. Genau so allerdings entstehen Innovationen; werden Menschen dazu befähigt, eigenständig zu denken und zu handeln.

Aber Vorsicht: Werden alte Strukturen aufgebrochen, entsteht immer so etwas wie ein Vakuum. Perfekte Prozesse sollen entwicklungsfähig bleiben und gleichzeitig soll dabei Neues und Innovatives entstehen? Zu unterscheiden, was bleiben soll und was nicht, ist nicht immer einfach. Mit was soll das Vakuum gefüllt werden? Gewisse Basis-Strukturen helfen oftmals ja sogar weiter, sie dürfen eben nur nicht die Weiterentwicklung des Unternehmens hemmen.

Denken outside the box – Emotionen überzeugen

In den international innovativsten Unternehmensstrukturen verwalten Führungspersönlichkeiten nicht, sie gestalten die Prozesse. Sie verlangen von ihren Mitarbeitern, das Unmögliche zu denken und die Grenzen des Bestehenden zu sprengen.

Dahinter steht ein tiefes Verständnis von Kreativität. „Fun und Focus“ – ist so eine Mischung, die den Spaß bei der Arbeit mit sich bringt und den Erfolg sicher macht, wie es jüngst im Online-Wirtschaftsmagazin „perspektive blau“ unter dem Titel „Deutschland gehen die Ideen aus“ zu lesen war.

Durch den Spaß bei der Arbeit verändert sich auch der Zustand. Und dieser Zustand wiederum managt die internen Prozesse, die das Unternehmen bewegen. Um starre Strukturen zu durchbrechen, beschwören erfolgreiche Unternehmen die Emotionen der Kunden.

Emotionen ergeben Erfolg

Wesentlich dabei ist, den Kunden nicht zu überreden, sondern zu überzeugen. Dabei gilt der Leitsatz: „Wer zuerst argumentiert, hat verloren.“ Menschen entscheiden aufgrund ihrer Werte, was sie kaufen. Im Verkaufsprozess sollten deshalb besonders die Emotionen des Gegenübers angesprochen werden: Profit, Bequemlichkeit oder Ansehen – reicht das nicht aus, führen Verkäufer auch noch logische Gründe an. Damit ist der Abschluss sicher.

Marc M. Galal ist Experte für Verkaufspsychologie und Verkaufslinguistik. Er ist lizenzierter Trainer der Society of NLP (USA) und wurde als Top Speaker ausgezeichnet. Inzwischen hat er mehr als 1, 3 Millionen Leser, Hörer, Teilnehmer und Fans. Zu seinen Kunden zählen unter anderem: Generali Lloyd, Sparkasse, Axa, Toyota, Renault, Nestle Water Powwow, Deichmann. Seine Seminare sind patentiert und ISO-zertifiziert.

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Was ist in der Probezeit besonders zu beachten?

By NicolaSchmidt
Sie haben die Zusage für die neue Stellung erhalten? Herzlichen Glückwunsch! Doch gerade in dieser Situation vor dem ersten Tag herrscht große Aufregung: Was ziehe ich an? Wie sind die neuen Kollegen – komme ich damit zurecht? Welche Möglichkeiten gibt es, sich im Unternehmen zu positionieren?
Pünktlichkeit ist selbstverständlich, denn wer schon am ersten Tag zu spät kommt, verbaut sich nicht nur einen entspannten Start, sondern wird erst recht unter genauer Beobachtung der Kollegen genommen. Der erste Eindruck, der hinterlassen wird, hat eine hartnäckige Nachwirkung. Dazu zählt auch das Outfit. Besser am ersten Tag in einem offiziellen Look, zum Beispiel für die Herren im Anzug, Hemd und Krawatte und für die Damen im Hosenanzug oder Kostüm zu erscheinen. Wenn alle anderen Kollegen lässiger rumlaufen, kann man sich immer noch anpassen.
Am Anfang ist es besser, erst mal zu beobachten, welcher Ton im Unternehmen herrscht. Locker oder eher distanziert? Besserwisser-Kommentare und Lästereien sind fehl am Platz. Damit macht sich jeder Neuling unbeliebt. Interessanter sind die Strukturen am neuen Arbeitsplatz: Wann beginnt die Mittagspause und lange dauert sie? Gehen die Kollegen allein oder in Gruppen? Gibt es eine Möglichkeit, sich einer Gruppe anzuschließen?
Auch die Kommunikation am Telefon ist wichtig. Achten Sie als neuer Mitarbeiter auf den Tonfall, denn der Ton macht die Musik. Sie verstehen etwas nicht? Fragen Sie nach. Schließlich heißt es nicht umsonst: „Wer fragt, der führt“. Das gilt auch, wenn Sie nach dem Namen des Kollegen fragen. Denn niemand erwartet, dass Sie direkt alle Mitarbeiter namentlich richtig ansprechen.
Wenn ein Kollege oder Vorgesetzter etwas erklärt und Sie verstehen zum Beispiel den Ablauf oder das Programm nicht, scheuen Sie sich nicht auch hier nachzufragen. Das gilt auch für Kleinigkeiten, denn so entstehen Wissenslücken und es ist dann nur peinlich, wenn Sie nach einem Jahr erst nachfragen. Hören Sie aktiv zu, in dem Sie das Gehörte nochmal mit eigenen Worten zusammenfassen.
Später zur Arbeit erscheinen und zehn Minuten früher gehen, dass wirkt nicht engagiert. Besser mal einige Minuten länger bleiben, was nicht heißen soll, übertriebenen Arbeitseifer an den Tag zu legen und Überstunden zu schieben, was das Zeug hält. Einfach ein gutes Mittelmaß halten, damit liegen Sie richtig.
Eingefahrene Arbeitsprozesse sind am Anfang so zu akzeptieren, wie sie sind. Wer seine Vorstellungen direkt durchboxen will, stößt eher auf Ablehnung und sorgt außerdem für schlechte Stimmung. Wenn Sie länger im Unternehmen tätig sind, gibt es bestimmt gute Möglichkeiten, Verbesserungen anzusprechen.
Am neuen Arbeitsplatz haben zu viele Privatgespräche nichts verloren. Das gilt auch nach Feierabend, wenn Sie mit Kollegen unterwegs sind. Statt Alkohol, besser auf andere Getränke ausweichen.

Behalten Sie Geduld, denn die ersten Monate im neuen Job sind eine Herausforderung.
Ich rate davon ab, in der Anfangszeit Arzttermine zu vereinbaren. Wer wirklich akut krank ist, kann natürlich jederzeit zum Arzt gehen. Aber Kontrolltermine beispielsweise sollten neue Kollegen – wenn überhaupt – eher auf den Morgen oder Abend legen als mitten in die Kernarbeitszeit. Das gleiche gilt für die Präsenz am Arbeitsplatz: Wer sich direkt frei nimmt und eher zehn Minuten früher als später nach Hause geht, wirkt wenig engagiert. Andererseits sollte auch kein übertriebener Arbeitseifer an den Tag gelegt werden. Es gibt Kandidaten, die schon nach ein paar Tagen komplette Arbeitsprozesse umzukrempeln versuchen. Das sorgt für schlechte Stimmung in der Belegschaft. Neulinge sollten außerdem darauf verzichten, ihre eigenen Vorstellungen kompromisslos durchzuboxen. Am Anfang heißt die Devise: Zuhören! Ein weiteres Tabu: Mit den Kollegen überschwänglich Alkohol trinken und private Geschichten erzählen ist keine gute Idee, in aller Regel hat das negative Folgen.
Einen guten Start in den neuen Job!
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Motto: Stimmiger Auftritt für Ihren Erfolg!
Nicola Schmidt ist Stilexpertin, Imagetrainerin und Vortragsrednerin. Sie schult und coacht Fach- und Führungskräfte, die durch eine authentische, eindrucksvolle und wirkungsvolle Präsenz den Grundstein für ihren Erfolg legen möchten. Erfahren Sie, welche Kraft und Chancen in Ausdruck, Umgangsformen und Outfit stecken. Sie überzeugt mit viel Praxisnähe und Begeisterung und setzt Impulse. Gewinnen Sie an Ausstrahlung und optimaler Wirkungspräsenz.

Nicola Schmidt, Trainerin und Speaker sowie Gastautorin bei Focus online, ist die Spezialistin für den Erfolgsfaktor Kommunikation auf allen Ebenen. Schließlich kommunizieren wir immer – nonverbal und verbal.
Durch ihre lebendige Art zu präsentieren, bekommt man bei Nicola Schmidt schnell ein Verständnis dafür, welche Chancen sich hinter dem persönlichen Auftreten verbergen. Sie zeigt, wie man Fettnäpfchen gekonnt umschifft, eine gute Performance zeigt, damit die nächste Präsentation ein voller Erfolg wird und dabei optisch gut aussieht. Erfahren Sie, welche Kraft und Chancen in Ausdruck, Umgangsformen und Kleidung stecken.
Sie überzeugt mit viel Praxisnähe und Begeisterung und setzt Impulse. Gewinnen Sie an Ausstrahlung mit optimaler Wirkungspräsenz.
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Erfolg braucht Vielfalt

Daniela A. Ben Said rät Unternehmen zu Multikulti bei der Azubi-Auswahl

Vorgestern waren es hauptsächlich die Noten, die den Ausschlag gaben. Gestern achteten die Unternehmen daneben auch auf die soziale Kompetenz. Und heute setzen immer mehr bei der Auswahl von Azubis und Trainees auf Vielfalt im Hinblick auf die Herkunft der Bewerber. Eine gute und alternativlose Entwicklung, wie Daniela A. Ben Said findet. Allerdings würden Theorie und Praxis häufig noch weit auseinanderklaffen. So haben nach einer aktuellen Studie der Bertelsmann-Stiftung 58,9 Prozent der befragten Betriebe noch nie einen Jugendlichen mit Migrationshintergrund eingestellt.

Die Vortragsrednerin, Unternehmensberaterin und Autorin ist selbst Migrantin und sie weiß, dass Multikulti Teams erfolgreicher macht – wenn ein intelligentes Management dahintersteht. Und das wiederum erfordere beim Thema Diversity wie bei fast allem im Leben eine Änderung von Einstellung und Sichtweise. Das Beispiel ethnische Vielfalt zeigt, was damit gemeint ist: Während sich die einen auf die Defizite konzentrieren, also etwa das nicht perfekte Deutsch des potenziellen Anlagenbauers aus dem Irak, sehen andere vor allem die spezifischen Kompetenzen der ausländischen Azubis und Trainees sowie die damit verbundenen Chancen für den Betrieb. Mehr lesen

Nur der eine Schuh ist passend?

Warum Erfolg nicht immer gleich Erfolg ist

Das kennen Sie sicherlich: Sie haben die genaue Vorstellung von einem Schuh. Es soll ein roter Lederschuh sein oder ein brauner Wildlederschuh mit blauen Schnürsenkeln. Mit dieser Vorstellung gehen sie in sämtliche Geschäfte oder sie stöbern im Internet nach dem Wunschschuh. Und was passiert?

Sie probieren einen nach dem anderen an und keiner gefällt ihnen. Irgendwann sagt dann eine von unzähligen Schuhverkäufer/innen: „Genau den Schuh werden Sie nirgendwo finden. Manchmal ist es auch wichtig, von seinen eigenen Vorstellungen etwas abzuweichen und zuzugreifen.“

So ist es auch mit dem erwünschten Erfolg. Erfolg lässt sich nicht in eine bestimmte Vorstellungs-Schublade reinpressen. Wenn man von seinen Vorstellungen abweicht, passiert etwas viel besseres: Sie haben etwas noch Unwiderstehlicheres geschaffen, etwas das sie selbst noch mehr überrascht hat. Mehr lesen