Immer diese „Zu-spät-kommenden-Zeitgenossen“!

By Nicola Schmidt
Stellen Sie sich vor, Sie sind schon mitten in Ihrem Vortrag, als die Tür aufgeht und ein Nachzügler hereinplatzt. Schnell wird man durch eine solche Situation aus dem Konzept gebracht. Möchten Sie dann dem Störer erst mal den Kopf waschen?

Tatsächlich hat ein bekannter Speaker zwei Nachzügler begrüßt, die sich bei einem Vortragsabend mit einer halben Stunde Verspätung in die erste Reihe gesetzt haben: „Bitte entschuldigen Sie! Ich habe schon mal angefangen.“ Das hat in diese Situation gepasst, der Redner hatte die Lacher nämlich auf seiner Seite.

Nur wie ist es im täglichen Business-Alltag, zum Beispiel im Meeting? Bevor Sie sich aus dem Konzept bringen lassen, weil ein Kollege zu spät kommt, ist es besser den Störer zu ignorieren. Auch wenn es oft nett gemeint und viel verbreitet ist, denjenigen zu begrüßen. Erstens wird durch die Begrüßung die Aufmerksamkeit erst recht auf den Zuspätkommer gelenkt, der sich wohl eher in seiner Situation unwohl fühlt. Zweitens, sind die Zuhörer nicht mehr bei Ihnen und Ihrem Thema. Damit Sie das Ruder in der Hand behalten, nicken Sie dem Nachzügler freundlich zu und fahren mit Ihrem Thema fort. Wenn Sie die Störung links liegen lassen, werden die anderen Zuhörer den verspäteten Kollegen gar nicht erst bemerken.

Doch, wenn dieser Zuspätkommer ein sehr wichtiger Teilnehmer ist in kleiner Runde ist, kann eine Pause eingeläutet werden, um ihn mit ins Boot zu holen. Alternativ das Thema kurz und knapp mit wenigen Sätzen umreißen, bevor es weitergeht. Letzteres bietet sich an, wenn das Thema noch nicht zu sehr vertieft wurde.

Nicola Schmidt, Trainerin und Speaker sowie Gastautorin bei Focus online, ist die Spezialistin für den ‘Stimmigen Auftritt’ Schließlich kommunizieren wir immer – nonverbal und verbal.
Durch ihre lebendige Art zu präsentieren, bekommt man bei Nicola Schmidt schnell ein Verständnis dafür, welche Chancen sich hinter dem persönlichen Auftreten verbergen. Sie zeigt, wie man Fettnäpfchen gekonnt umschifft, eine gute Performance zeigt, damit die nächste Präsentation ein voller Erfolg wird und dabei optisch gut aussieht. Erfahren Sie, welche Kraft und Chancen in Ausdruck, Umgangsformen und Kleidung stecken.
Sie überzeugt mit viel Praxisnähe und Begeisterung und setzt Impulse. Gewinnen Sie an Ausstrahlung mit optimaler Wirkungspräsenz.
Ihre Kenntnisse gibt sie auch an Lernende für einen optimalen Start ins Berufsleben weiter.

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Demografischer Wandel: Weiterbildung ist für HR-Manager ein wesentlicher Strategiebestandteil

TNS Infratest-Studie 2015: Besonders mittlere und große Unternehmen sind von den Veränderungen in der Altersstruktur und vom Fachkräftemangel betroffen

Pfungstadt bei Darmstadt, 04. Mai 2015 – Der demografische Wandel beschäftigt die Arbeitswelt: Viele Wissensträger sehen in den nächsten Jahren dem Eintritt in den Ruhestand entgegen. Mit ihnen scheidet wertvolles Wissen aus. Gleichzeitig gibt es zu wenig junge Nachwuchskräfte. In der Personalentwicklung rücken demzufolge der Aufbau und Erhalt von Wissen zusehends in den Fokus. So spielt für rund neun von zehn Personalverantwortlichen der Wissenstransfer von Alt auf Jung und die berufsbegleitende Weiterentwicklung älterer sowie jüngerer Mitarbeiter künftig eine große Rolle im demografischen Wandel. Dies geht aus der TNS Infratest-Studie “Weiterbildungstrends in Deutschland 2015″ hervor, die im Auftrag der Studiengemeinschaft Darmstadt (SGD) unter 300 Personalverantwortlichen durchgeführt wurde. 65 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass der demografische Wandel generell zu einem steigenden Weiterbildungsbedarf führen wird.

“Wissen ist für Unternehmen eine zentrale Ressource. Stehen auf dem freien Arbeitsmarkt weniger Fachkräfte zur Verfügung, ist es wichtig, das bereits vorhandene Wissen intern weiterzugeben”, so Andreas Vollmer, Leiter Studienprogramm und Services bei der SGD. “Dies sehen auch die befragten Personaler so. Denn 93 Prozent gehen davon aus, dass der Wissenstransfer von älteren auf jüngere Mitarbeiter künftig aufgrund des demografischen Wandels wichtig bis äußerst wichtig sein wird.” Aufgrund der Tatsache, dass immer weniger junge Fachkräfte nachkommen, gewinnt auch die Weiterbildung des eigenen Mitarbeiterstamms an Gewicht: Für 91 Prozent ist sie bei jüngeren Mitarbeitern ein wichtiger bis äußerst wichtiger Aspekt, für 88 Prozent bei älteren Mitarbeitern. Ein weiteres Ergebnis der Studie: Zwei Drittel (65 Prozent) gaben an, dass der Weiterbildungsbedarf aufgrund des demografischen Wandels künftig stark bis sehr stark steigen wird.

Demografischer Wandel: mittlere und große Unternehmen erwarten Auswirkungen
In der diesjährigen Erhebung rechnen etwas weniger Befragte mit künftigen Auswirkungen des demografischen Wandels auf die Altersstruktur in ihrem Unternehmen: Waren es in der letztjährigen Befragung 58 Prozent, sind es aktuell 47 Prozent. Allerdings steigt das Bewusstsein für die Problematik mit der Unternehmensgröße: In mittleren Unternehmen (10 bis 499 Mitarbeiter) gehen laut aktueller Erhebung 60 Prozent der befragten Personalverantwortlichen davon aus, dass sich der demografische Wandel auswirken wird, in großen Unternehmen (ab 500 Mitarbeiter) sind es 68 Prozent.

Stellt man die Ergebnisse zu den Auswirkungen des demografischen Wandels auf die Altersstruktur einerseits und den Weiterbildungsbedarf andererseits gegenüber, zeigt sich, welch große Bedeutung die HR-Manager dem Thema Weiterbildung zusprechen: Den 47 Prozent der Befragten, die mit Auswirkungen auf die Altersstruktur rechnen, stehen 65 Prozent – also 18 Prozentpunkte mehr – gegenüber, die von einem steigenden Weiterbildungsbedarf ausgehen.

Fachkräftemangel 2011 bis 2015
Nach den Ergebnissen der Umfrage ist aktuell nahezu jedes zweite Unternehmen (49 Prozent) moderat bis sehr stark vom Fachkräftemangel akut betroffen. Betrachtet man die Gesamtergebnisse zum Fachkräftemangel, die im Rahmen dieser Studie seit 2011 erhoben werden, ist folgende Entwicklung erkennbar: Während zwischen 2011 bis 2013 die Betroffenheit vom Fachkräftemangel von 55 Prozent auf 68 Prozent anstieg, ist sie laut der Erhebung für 2014 und 2015 rückläufig. Es ist davon auszugehen, dass die breitgefächerten Maßnahmen auf dem Arbeitsmarkt allmählich Wirkung zeigen. “Die aktuelle Studie zeigt aber auch, dass der Fachkräftemangel den mittleren und großen Unternehmen immer noch zu schaffen macht: 66 Prozent der Personalverantwortlichen in mittleren und 74 Prozent der Personalverantwortlichen in großen Unternehmen gaben an, moderat bis sehr stark betroffen zu sein”, erklärt Vollmer.

Gesucht: ausgebildete Fachkräfte und Führungskräfte im mittleren Management
Die Art des Fachkräftemangels stellt sich nach den Angaben der befragten HR-Manager aktuell wie folgt dar: 50 Prozent gaben an, dass Arbeitskräfte auf der Ebene der ausgebildeten Fachkräfte und Sachbearbeiter mit abgeschlossener Berufsausbildung fehlen. An zweiter Stelle stehen Führungskräfte aus dem mittleren Management (27 Prozent) und an dritter Stelle Spezialisten mit akademischem Abschluss (24 Prozent). Angelernte Facharbeiter mit Berufserfahrung fehlen in 20 Prozent und Top-Führungskräfte in 14 Prozent der Unternehmen.

Bewährte Maßnahmen gegen den Fachkräftemangel
Um dem Fachkräftemangel entgegenzutreten, priorisieren nahezu neun von zehn der befragten Personaler bei einer Auswahl unter fünf Maßnahmen die berufsbegleitende Weiterbildung der eigenen Mitarbeiter (89 Prozent) und die Förderung der Auszubildenden (88 Prozent). Ähnlich hoch sind die Werte für die Weiterbildung von Mitarbeitern über 50 Jahren (84 Prozent). Frauen und Männer in Elternzeit sind für 72 Prozent eine wichtige Zielgruppe. Die Maßnahme mit der niedrigsten Zustimmung stellte mit 43 Prozent der Zuzug von Fachkräften aus dem Ausland dar.

Zur TNS Infratest-Studie “Weiterbildungstrends in Deutschland 2015″
Bereits zum siebten Mal in Folge führte TNS Infratest im Auftrag der Studiengemeinschaft Darmstadt (SGD) die Umfrage “Weiterbildungstrends in Deutschland” durch. Dafür wurden in diesem Jahr 300 Personalverantwortliche online zu unterschiedlichen Aspekten der beruflichen Weiterbildung befragt. Eine zusammenfassende Broschüre zu den Ergebnissen wird in Kürze auf www.sgd.de veröffentlicht.

Die Studiengemeinschaft Darmstadt ist einer der traditionsreichsten und größten Anbieter von Fernstudiengängen in Deutschland. Jährlich bilden sich ca. 60 000 Fernschüler in mehr als 200 staatlich geprüften und anerkannten Fernlehrgängen in den Bereichen Schulabschlüsse, Sprachen, Wirtschaft, Technik, Informatik, Allgemeinbildung sowie Kreativität, Persönlichkeit und Gesundheit weiter.

Bereits seit 2001 bietet die SGD den Teilnehmern die Möglichkeit, ergänzend zum Studienmaterial auf dem Online-Campus waveLearn die Vorteile des E-Learning zu nutzen. Außerdem gibt der individuelle Rundum-Service der SGD Sicherheit und Flexibilität für das Fernlernen in unterschiedlichsten Lebenssituationen. Das zur Klett Gruppe gehörende Unternehmen wurde für seine innovativen Ideen und seine Serviceorientierung bereits mehrmals ausgezeichnet, so beispielsweise vom Branchenverband Forum DistancE-Learning oder von der Initiative Mittelstand. Zertifizierungen nach ISO 9001, ISO 29990 und AZWV/AZAV belegen die hohen Qualitäts- und Servicestandards der SGD.

Seit der Gründung im Jahr 1948 durch Werner Kamprath zählt die SGD über 800 000 Kursteilnehmer. Die Bestehensquote der Teilnehmer bei staatlichen, öffentlich-rechtlichen und institutsinternen Prüfungen liegt bei über 90 Prozent. Dies ist auf die persönliche und individuelle Studienbetreuung durch die Fernlehrer zurückzuführen.

Weitere Informationen unter: www.sgd.de

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Das Denken outside the box – durch Emotionen überzeugen

Wie man sein Energiepotenzial entfaltet

Ganz klar, Emotionen siegen immer! Wirklich? Natürlich nicht immer, aber immer öfter. Denn bevor wir den logischen Verkaufsargumenten folgen, finden wir erst den Zugang über die emotionale Ebene. Beim Kundenkontakt ist es also am allerwichtigsten den Kunden und seine Bedürfnisse kennenzulernen. Und der Spaß bei der Arbeit darf nicht fehlen.

Wie man sein Energiepotenzial entfaltet

Gerade Strukturen und Prozesse im Vertrieb sollten möglichst immer mit dem Herzen der Verkäufer vernetzt sein. Aus einem positiven Gefühl, das in logische und strukturelle Prozesse eingebracht wird, ergibt sich eine gewollte Auflockerung der Strukturen-Starrheit.

Verkäufer haben letztendlich darauf aufbauend die innere Stärke und Sicherheit, ihre Kunden auf dieser Basis emotional zu überzeugen. Dabei können Regeln sogar verunsichern und bremsen.

Wir alle befolgen Regeln, die wir schon von Klein auf kennen und einhalten. Was hat das für Auswirkungen auf unser berufliches Dasein? Dass man sich an gewisse Regeln hält, ist schön und gut, nur so kann ein gewisser Antrieb erfolgen und eine gemeinschaftliche Stringenz ein Projekt vorantreiben sowie Prozesse beschleunigen.

Wenn wir uns nicht an Regeln halten, dann werden wir eventuell sogar bestraft. Das Ergebnis ist: Wir sind verängstigt! Was darf man letztendlich machen und was nicht, um keinen Verstoß zu begehen. Machen auf der einen Seite Regeln natürlich Sinn, lähmen allzu starre Strukturen in Unternehmen die erforderlichen Bewegungen, ja sogar den notwendigen Fortschritt. Starre Strukturen blockieren die Eigeninitiative und hindern Mitarbeiter daran, einfach mal etwas Neues auszuprobieren – vollkommen gelöst und ohne irgendwelche Hintergedanken. Genau so allerdings entstehen Innovationen; werden Menschen dazu befähigt, eigenständig zu denken und zu handeln.

Aber Vorsicht: Werden alte Strukturen aufgebrochen, entsteht immer so etwas wie ein Vakuum. Perfekte Prozesse sollen entwicklungsfähig bleiben und gleichzeitig soll dabei Neues und Innovatives entstehen? Zu unterscheiden, was bleiben soll und was nicht, ist nicht immer einfach. Mit was soll das Vakuum gefüllt werden? Gewisse Basis-Strukturen helfen oftmals ja sogar weiter, sie dürfen eben nur nicht die Weiterentwicklung des Unternehmens hemmen.

Denken outside the box – Emotionen überzeugen

In den international innovativsten Unternehmensstrukturen verwalten Führungspersönlichkeiten nicht, sie gestalten die Prozesse. Sie verlangen von ihren Mitarbeitern, das Unmögliche zu denken und die Grenzen des Bestehenden zu sprengen.

Dahinter steht ein tiefes Verständnis von Kreativität. „Fun und Focus“ – ist so eine Mischung, die den Spaß bei der Arbeit mit sich bringt und den Erfolg sicher macht, wie es jüngst im Online-Wirtschaftsmagazin „perspektive blau“ unter dem Titel „Deutschland gehen die Ideen aus“ zu lesen war.

Durch den Spaß bei der Arbeit verändert sich auch der Zustand. Und dieser Zustand wiederum managt die internen Prozesse, die das Unternehmen bewegen. Um starre Strukturen zu durchbrechen, beschwören erfolgreiche Unternehmen die Emotionen der Kunden.

Emotionen ergeben Erfolg

Wesentlich dabei ist, den Kunden nicht zu überreden, sondern zu überzeugen. Dabei gilt der Leitsatz: „Wer zuerst argumentiert, hat verloren.“ Menschen entscheiden aufgrund ihrer Werte, was sie kaufen. Im Verkaufsprozess sollten deshalb besonders die Emotionen des Gegenübers angesprochen werden: Profit, Bequemlichkeit oder Ansehen – reicht das nicht aus, führen Verkäufer auch noch logische Gründe an. Damit ist der Abschluss sicher.

Marc M. Galal ist Experte für Verkaufspsychologie und Verkaufslinguistik. Er ist lizenzierter Trainer der Society of NLP (USA) und wurde als Top Speaker ausgezeichnet. Inzwischen hat er mehr als 1, 3 Millionen Leser, Hörer, Teilnehmer und Fans. Zu seinen Kunden zählen unter anderem: Generali Lloyd, Sparkasse, Axa, Toyota, Renault, Nestle Water Powwow, Deichmann. Seine Seminare sind patentiert und ISO-zertifiziert.

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Was ist in der Probezeit besonders zu beachten?

By NicolaSchmidt
Sie haben die Zusage für die neue Stellung erhalten? Herzlichen Glückwunsch! Doch gerade in dieser Situation vor dem ersten Tag herrscht große Aufregung: Was ziehe ich an? Wie sind die neuen Kollegen – komme ich damit zurecht? Welche Möglichkeiten gibt es, sich im Unternehmen zu positionieren?
Pünktlichkeit ist selbstverständlich, denn wer schon am ersten Tag zu spät kommt, verbaut sich nicht nur einen entspannten Start, sondern wird erst recht unter genauer Beobachtung der Kollegen genommen. Der erste Eindruck, der hinterlassen wird, hat eine hartnäckige Nachwirkung. Dazu zählt auch das Outfit. Besser am ersten Tag in einem offiziellen Look, zum Beispiel für die Herren im Anzug, Hemd und Krawatte und für die Damen im Hosenanzug oder Kostüm zu erscheinen. Wenn alle anderen Kollegen lässiger rumlaufen, kann man sich immer noch anpassen.
Am Anfang ist es besser, erst mal zu beobachten, welcher Ton im Unternehmen herrscht. Locker oder eher distanziert? Besserwisser-Kommentare und Lästereien sind fehl am Platz. Damit macht sich jeder Neuling unbeliebt. Interessanter sind die Strukturen am neuen Arbeitsplatz: Wann beginnt die Mittagspause und lange dauert sie? Gehen die Kollegen allein oder in Gruppen? Gibt es eine Möglichkeit, sich einer Gruppe anzuschließen?
Auch die Kommunikation am Telefon ist wichtig. Achten Sie als neuer Mitarbeiter auf den Tonfall, denn der Ton macht die Musik. Sie verstehen etwas nicht? Fragen Sie nach. Schließlich heißt es nicht umsonst: „Wer fragt, der führt“. Das gilt auch, wenn Sie nach dem Namen des Kollegen fragen. Denn niemand erwartet, dass Sie direkt alle Mitarbeiter namentlich richtig ansprechen.
Wenn ein Kollege oder Vorgesetzter etwas erklärt und Sie verstehen zum Beispiel den Ablauf oder das Programm nicht, scheuen Sie sich nicht auch hier nachzufragen. Das gilt auch für Kleinigkeiten, denn so entstehen Wissenslücken und es ist dann nur peinlich, wenn Sie nach einem Jahr erst nachfragen. Hören Sie aktiv zu, in dem Sie das Gehörte nochmal mit eigenen Worten zusammenfassen.
Später zur Arbeit erscheinen und zehn Minuten früher gehen, dass wirkt nicht engagiert. Besser mal einige Minuten länger bleiben, was nicht heißen soll, übertriebenen Arbeitseifer an den Tag zu legen und Überstunden zu schieben, was das Zeug hält. Einfach ein gutes Mittelmaß halten, damit liegen Sie richtig.
Eingefahrene Arbeitsprozesse sind am Anfang so zu akzeptieren, wie sie sind. Wer seine Vorstellungen direkt durchboxen will, stößt eher auf Ablehnung und sorgt außerdem für schlechte Stimmung. Wenn Sie länger im Unternehmen tätig sind, gibt es bestimmt gute Möglichkeiten, Verbesserungen anzusprechen.
Am neuen Arbeitsplatz haben zu viele Privatgespräche nichts verloren. Das gilt auch nach Feierabend, wenn Sie mit Kollegen unterwegs sind. Statt Alkohol, besser auf andere Getränke ausweichen.

Behalten Sie Geduld, denn die ersten Monate im neuen Job sind eine Herausforderung.
Ich rate davon ab, in der Anfangszeit Arzttermine zu vereinbaren. Wer wirklich akut krank ist, kann natürlich jederzeit zum Arzt gehen. Aber Kontrolltermine beispielsweise sollten neue Kollegen – wenn überhaupt – eher auf den Morgen oder Abend legen als mitten in die Kernarbeitszeit. Das gleiche gilt für die Präsenz am Arbeitsplatz: Wer sich direkt frei nimmt und eher zehn Minuten früher als später nach Hause geht, wirkt wenig engagiert. Andererseits sollte auch kein übertriebener Arbeitseifer an den Tag gelegt werden. Es gibt Kandidaten, die schon nach ein paar Tagen komplette Arbeitsprozesse umzukrempeln versuchen. Das sorgt für schlechte Stimmung in der Belegschaft. Neulinge sollten außerdem darauf verzichten, ihre eigenen Vorstellungen kompromisslos durchzuboxen. Am Anfang heißt die Devise: Zuhören! Ein weiteres Tabu: Mit den Kollegen überschwänglich Alkohol trinken und private Geschichten erzählen ist keine gute Idee, in aller Regel hat das negative Folgen.
Einen guten Start in den neuen Job!
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Motto: Stimmiger Auftritt für Ihren Erfolg!
Nicola Schmidt ist Stilexpertin, Imagetrainerin und Vortragsrednerin. Sie schult und coacht Fach- und Führungskräfte, die durch eine authentische, eindrucksvolle und wirkungsvolle Präsenz den Grundstein für ihren Erfolg legen möchten. Erfahren Sie, welche Kraft und Chancen in Ausdruck, Umgangsformen und Outfit stecken. Sie überzeugt mit viel Praxisnähe und Begeisterung und setzt Impulse. Gewinnen Sie an Ausstrahlung und optimaler Wirkungspräsenz.

Nicola Schmidt, Trainerin und Speaker sowie Gastautorin bei Focus online, ist die Spezialistin für den Erfolgsfaktor Kommunikation auf allen Ebenen. Schließlich kommunizieren wir immer – nonverbal und verbal.
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Erfolg braucht Vielfalt

Daniela A. Ben Said rät Unternehmen zu Multikulti bei der Azubi-Auswahl

Vorgestern waren es hauptsächlich die Noten, die den Ausschlag gaben. Gestern achteten die Unternehmen daneben auch auf die soziale Kompetenz. Und heute setzen immer mehr bei der Auswahl von Azubis und Trainees auf Vielfalt im Hinblick auf die Herkunft der Bewerber. Eine gute und alternativlose Entwicklung, wie Daniela A. Ben Said findet. Allerdings würden Theorie und Praxis häufig noch weit auseinanderklaffen. So haben nach einer aktuellen Studie der Bertelsmann-Stiftung 58,9 Prozent der befragten Betriebe noch nie einen Jugendlichen mit Migrationshintergrund eingestellt.

Die Vortragsrednerin, Unternehmensberaterin und Autorin ist selbst Migrantin und sie weiß, dass Multikulti Teams erfolgreicher macht – wenn ein intelligentes Management dahintersteht. Und das wiederum erfordere beim Thema Diversity wie bei fast allem im Leben eine Änderung von Einstellung und Sichtweise. Das Beispiel ethnische Vielfalt zeigt, was damit gemeint ist: Während sich die einen auf die Defizite konzentrieren, also etwa das nicht perfekte Deutsch des potenziellen Anlagenbauers aus dem Irak, sehen andere vor allem die spezifischen Kompetenzen der ausländischen Azubis und Trainees sowie die damit verbundenen Chancen für den Betrieb. Mehr lesen

Nur der eine Schuh ist passend?

Warum Erfolg nicht immer gleich Erfolg ist

Das kennen Sie sicherlich: Sie haben die genaue Vorstellung von einem Schuh. Es soll ein roter Lederschuh sein oder ein brauner Wildlederschuh mit blauen Schnürsenkeln. Mit dieser Vorstellung gehen sie in sämtliche Geschäfte oder sie stöbern im Internet nach dem Wunschschuh. Und was passiert?

Sie probieren einen nach dem anderen an und keiner gefällt ihnen. Irgendwann sagt dann eine von unzähligen Schuhverkäufer/innen: „Genau den Schuh werden Sie nirgendwo finden. Manchmal ist es auch wichtig, von seinen eigenen Vorstellungen etwas abzuweichen und zuzugreifen.“

So ist es auch mit dem erwünschten Erfolg. Erfolg lässt sich nicht in eine bestimmte Vorstellungs-Schublade reinpressen. Wenn man von seinen Vorstellungen abweicht, passiert etwas viel besseres: Sie haben etwas noch Unwiderstehlicheres geschaffen, etwas das sie selbst noch mehr überrascht hat. Mehr lesen

Kann die Visitenkarte direkt nach Übergabe weggesteckt werden?

Kann die Visitenkarte direkt nach Übergabe weggesteckt werden?

Im geschäftlichen Kontext ist es generell üblich Visitenkarten auszutauschen. Während zum Beispiel in China die Karte dem Geschäftspartner mit beiden Händen und einer kleinen Verbeugung überreicht wird, wird die hierzulande oft wie eine Frisbeescheibe behandelt und über den Tisch geschleudert. Oder die Karte wird mit der schmalen Seite zuerst dem Gegenüber gereicht. So ist der Gesprächspartner gezwungen, die Karte zu drehen um zu lesen, was draufsteht. Die eigenen Kontaktdaten zu offenbaren hat etwas mit Wertschätzung und auch Respekt zu tun. Denn schließlich erhält ja nicht jeder Hinz und Kunz diese persönlichen Daten. Mehr lesen

Warum wir nicht glücklich sind

Über die Kunst der Wünscheerfüllung

Ein asiatisches Sprichwort sagt: Sei vorsichtig mit deinen Wünschen, sie könnten in Erfüllung gehen. Das ist doch komisch, oder? Monatelang, ja vllt jahrelang arbeiten wir daraufhin, dass wir unser Ziel erreichen, wenn wir es erreicht haben, sind wir trotzdem nicht glücklich. Warum sind wir unglücklich, obwohl wir glücklich sein müssten? Das kann in allen Lebensbereichen sein. Beruflich wie privat.

Wir haben alles, und dennoch fühlen wir uns leer und ungeliebt. Wir kaufen uns Dinge oder versuchen uns langersehnte Träume zu erfüllen, die wir uns sehnlichst wünschen. Aber dennoch sind wir nicht glücklich.

Erfolg fängt nicht mit materiellen Gütern an, Erfolg fängt auch nicht bei erfolgreichen Karriereschritten an oder langgehegten Träumen. Erfolg fängt bei einem selbst an. „Was denken Sie über sich?“ Das ist ein wichtiger Ansatz. Glaubenssätze, die man seit der Kindheit in sich trägt, helfen ein glücklicher Mensch oder ein unglücklicher Mensch zu sein.

Deshalb funktioniert positives Denken allein nicht, davon ist Marc M. Galal überzeugt. Haben wir jahrelang umsonst bunte Traumvorstellungen unserer Ziele zusammengestellt und Botschaften ans Universum geschickt? Mehr lesen

Bleibt alles anders

Warum man sich vor Rückschritten nicht fürchten sollte, um vorwärts zu kommen

Vorwärtskommen. Das wollen wir alle. Wir haben Träume und Ziele und gehen täglich diesen nach. Wir sind zielstrebig, fleißig und diszipliniert. Aber irgendwie fehlt uns was. Wir wissen genau, dass uns was fehlt, wir wissen aber nicht, wie wir es bekommen.

Das müssen nicht ausschließlich materielle Dinge sein, es kann uns auch etwas fehlen, was man nicht kaufen kann. Dann wird es ein bisschen schwieriger, das zu bekommen. Das kann z. Bsp. Aufmerksamkeit, Liebe, Zuneigung, Anerkennung etc. sein. Die Listen sind lang.

Wenn man sich nach den wesentlichen Dingen sehnt, die man haben möchte, dann ist das ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, denn dadurch entsteht Bewegung, auch wenn es erst nur eine gedankliche Bewegung ist, dann ist es, wie in dem Lied von Herbert Grönemeyer, es „Bleibt alles anders“.

Um der Persönlichkeit den entscheidenden Entwicklungs-Schritt einzuverleiben, und um den Erfolgsturbo einzuschalten, bedarf es der Einhaltung gewisser Abläufe und Schritte, dadurch werden Prozesse in Gang gesetzt, die nur mit einem professionellen Training realisiert werden können.

Das, was wir Glauben ist Realität

„Egal, was Sie glauben, Sie haben immer Recht.“, sagt Marc Galal in seinem Seminar. Wir leben in unserer eigenen Welt und diese Welt ist unsere Realität. Wir sind von unseren Erfahrungen und Erlebnissen so stark geprägt und gefangen in uns selbst, dass wir uns meist selber im Wege stehen. Wenn man in der Schule, von den Eltern oder Bekannten immer wieder zu hören bekommen hat: „Das kannst du nicht“ oder „Dafür bist du zu jung“ oder „Du bist ein Mädchen“ oder „Du bist ein Junge und Jungs weinen nicht“, kann das schwerwiegende Folgen für das weitere Leben haben.

Es gibt z. B. Familien, in denen gesagt wird: „Wir sind eine Musiker-Familie und alle hatten immer gute Schulnoten in diesem Fach. In Deutsch hingegen waren wir nicht so gut.“ Kein Wunder, wenn sich ein Kind aus dieser Familie bei Musik-Prüfungen besonders anstrengt und auch gute Noten mit nach Hause bringt. Und hat es eine Prüfung versaut, lernt es so lange, bis es wieder gute Noten schreibt. Im Deutschunterricht hingegen passt dieses Kind erst gar nicht gut auf, weil es sowieso nicht gut in Deutsch ist, denkt es, weil das ja sowieso jeder voraussagt. Dieser Glaubenssatz verfolgt das Kind und den späteren Erwachsenen sein ganzes Leben. Wir Menschen bilden von frühester Kindheit an solche Glaubenssätze, die von unseren Eltern, Bekannten, Lehrern oder Freunde verstärkt werden.

Ein gutes Sinnbild ist dafür der „Tischbein-Glaubenssatz“.

Stellt man sich einen Tisch vor, so entspricht die Tischplatte der eigenen Meinung und jedes Tischbein ist eine Bestätigung von außen, die den Glauben festigt. Je mehr Tischbeine man für eine Meinung (Tischplatte) hat, umso fester sitzt der Glaubenssatz.

Glaubenssätze bremsen oder beflügeln

Angenommen man geht zum Arzt. Nicht zu irgendeinem, sondern zu einem ganz besonderen Arzt. Er würde eine riesengroße Spritze nehmen, und in dieser Spritze wären alle Fähigkeiten, die man braucht. Diese Fähigkeiten würden nichts bringen, wenn man einschränkende Glaubenssätze hätte, wie z.B.

Ich bin nicht gut genug.
Ich habe kein Talent dafür.
Alle anderen können das besser als ich.
Man zählt nur, wenn man reich ist.
Alles geht nur voran, wenn ich dabei bin.

Einschränkende Glaubenssätze behindern einen in allen Lebenslagen. Jeder hat solche oder ähnliche Glaubenssätze in sich, von denen derjenige noch nicht mal etwas weiß. Das Schöne ist, dass alte einschränkende Glaubenssätze in neue förderliche Glaubenssätze umgewandelt werden können. Statt „Ich muss alles im Griff haben. Ohne mich geht nichts!“ sagen Sie zukünftig: „Ich vertraue auf unser Team!“.

Einschränkende Glaubenssätze sind verbunden mit einem Zwang und sind stresserzeugend. Förderliche Glaubenssätze bieten eine Auswahl und sind wohltuend und befreiend. Als ersten Schritt gilt es den eigenen negativen Glaubenssatz zu finden, um ihn später in einen positiven zu verwandeln.

Marc M. Galal ist Experte für Verkaufspsychologie und Verkaufslinguistik. Er ist lizenzierter Trainer der Society of NLP (USA) und wurde als Top Speaker ausgezeichnet. Inzwischen hat er mehr als 1, 3 Millionen Leser, Hörer, Teilnehmer und Fans. Zu seinen Kunden zählen unter anderem: Generali Lloyd, Sparkasse, Axa, Toyota, Renault, Nestle Water Powwow, Deichmann. Seine Seminare sind patentiert und ISO-zertifiziert.

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Schreiben für den Erfolg

Wer ein Unternehmensbuch schreibt, der wagt sich in die Königsdisziplin der Kommunikation vor. Wer ein Sachbuch veröffentlicht, der zeigt sich als Experte seines Metiers. Beide Genres beleuchtet Gabriele Borgmann in ihrem Schreib- und PR-Leitfaden. „Vom Exposé zum Bucherfolg“ ist aktuell im Springer-Verlag erschienen. Der Ratgeber richtet sich an Unternehmer, Erstautoren, Folgeautoren und Ghostwriter und blättert Schritt für Schritt das herausfordernde Projekt auf.

„Schreiben Sie etwas Eigenes“, rät Gabriele Borgmann potenziellen Autoren und macht ihren Lesern Mut, sich über den Mainstream hinauszutrauen. „Jeder Bucherfolg beginnt mit der Begeisterung des Autors für seine Publikationsidee. Er sollte sie wie eine Kostbarkeit bewahren.“ Was folgt ist Handwerk, um das Thema zu strukturieren. Was bleibt, ist die Liebe zum Wort, um der eigenen Schreibstimme eine Wirkung zu geben.

Der Schreib- und PR-Leitfaden „Vom Exposé zum Bucherfolg“ zeigt, wie ein Buch den Weg in einen guten, passenden Verlag, in den stationären und online-Handel finden und sich in den Rankings positionieren kann. Er vermittelt Grundlagen und Techniken für das Entwickeln eines Exposés und für das Gestalten der Skripthase. Einen Schwerpunkt nimmt die PR ein. Denn der Bucherfolg ist kein Zufall, sondern lässt sich planen und pushen, wenn die Instrumente stimmen. Die Autorin betont: „Ein Buch ist immer ein Karrieretreiber. Ein Bucherfolg ist immer eine Symbiose aus Wissen, Schreibstimme, Autorenpersönlichkeit – und gelungener PR.

Gabriele Borgmann arbeitet als Ghostwriterin und Autorin für Sach- und Unternehmensbücher, als Positionierungs- und Schreibberaterin für Autoren und Unternehmer.

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