Lehrer wünschen sich Telefonjoker

By ViolaFuchs

Lehrer stehen permanent vor komplexen Herausforderungen. Oft wünschen sie sich nichts sehnlicher, als jemanden, der ihnen dabei hilfreich zur Seite steht.

Wie fange ich einen Unterrichtsverweigerer ein? Womit wecke ich bei Eltern das Interesse für die schulischen Leistungen ihres Kindes? Wie schaffe ich es bei zunehmender Heterogenität individuell auf jeden Schüler einzugehen? Nicht immer finden Lehrer an der eigenen Schule den richtige Ansprechpartner für die wichtigsten Fragen. Und oft fehlt die Zeit, die richtigen Lösungsansätze im Internet zu recherchieren. „Wir brauchen mehr Gelegenheiten zum Austausch“, meint Prof. Andreas Helmke von der Universität Koblenz-Landau. „Als Einzelkämpfer steht der Lehrer heute auf verlorenem Posten.“

Was die Zusammenarbeit unter Lehrern angeht, hinkt Deutschland im internationalen Vergleich hinterher. Finnland war Vorreiter im Team Teaching. In den letzten Jahren haben unter anderem Japan, Holland, Dänemark und Schweden den Austausch zwischen Lehrern stärker gefördert. In Deutschland hält sich aber das Einzelkämpfertum unter Lehrern besonders hartnäckig. „Dabei verlangen wir von unseren Lehrern schier Unmögliches“, so Max Maendler, Gründer des Berliner Startup Unternehmens Lehrerkolleg.de. Sie sollen verstehen, wo Schüler Verständnisprobleme haben. Unterrichtseinheiten so konzipieren, dass jeder Schüler individuell herausgefordert wird. Auch bei trockenem Stoff inspirieren und Forschergeister wecken. Selbst unter Stress klar und einfühlsam kommunizieren. Nebenbei aus Jugendlichen verantwortungsvolle Erwachsene machen. Fehlerfrei korrigieren. Und mehr Entscheidungen pro Stunde treffen als ein Konzernlenker.

„Lehrer sind der Schlüssel unserer Wissensgesellschaft,“ so Andreas Schleicher, Bildungsforscher und PISA Koordinator der OECD. „Sie müssen enger mit ihren Kollegen zusammenarbeiten.“ Mit diesem Ziel wurde jetzt auf Lehrerkolleg.de ein neuer Service entwickelt, der Lehrer über die Schulgrenzen hinaus verbindet und so einen vertraulichen Erfahrungsaustausch unter Kollegen ermöglicht. „Das funktioniert wie ein Telefonjoker“, erläutert Mitgründerin Viola Fuchs. Ein Lehrer skizziert die Herausforderung, vor der er gerade steht. Ein komplexer Algorithmus findet andere Lehrer, die hierzu relevante Erfahrungen gemacht haben und bereit sind, diese zu teilen. Die Lehrer tauschen sich vertraulich aus.

Weitere Informationen zum Erfahrungsaustausch unter www.lehrerkolleg.de/erfahrungsaustausch und zum Lehrerkolleg unter www.lehrerkolleg.de/presse

Das Lehrerkolleg ist eine Initiative, die Lehrer dabei unterstützt, den Unterricht zu verbessern. Zu den Services gehören neben dem Erfahrungsaustausch auch ein Tool für Schülerfeedback und Seminare zur Fortbildung.

Das Lehrerkolleg ist eine Initiative, die Lehrer und Schulleiter dabei unterstützt, die Schule zu meistern. Hierzu wurden Strukturen geschaffen, die es ermöglichen, im Dialog zu stehen und so untereinander mit und von den Besten zu lernen. Ähnliche Strukturen haben sich bereits in anderen Branchen sehr erfolgreich bewährt, und nun ist es an der Zeit diese für unser wichtigstes Gut im heutigen Bildungssystem – den Lehrern und Schulleitern – zur Verfügung zu stellen, um den komplexen und überaus stressigen Job zu meistern. Insbesondere steht der strukturierte Erfahrungsaustausch, Feedback und Wirksamkeitsmessung sowie der Ausbau von Fähigkeiten im Fokus.

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Viola Fuchs
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Inklusive Bildung

By Dr. Laila Nissen
Die Plattform barrierefrei-studieren.de ebnet Menschen mit Behinderung den Weg an die Hochschule

Im vollen Hörsaal einen guten Platz ergattern, Kleingedrucktes in der Powerpoint-Präsentation entziffern und in der Bibliothek ein Buch aus dem oberen Regalfach holen – all das gehört auch im digitalen Zeitalter noch zum ganz normalen Studentenalltag. Für Elsa, Studentin im 1. Semester, sieht das Leben an der Universität allerdings etwas anders aus: Sie ist von Geburt an gehörlos und braucht besondere Unterstützung, um es ihren Kommilitonen gleichzutun. „Ohne den Gebärdensprach-Dolmetscher, der mich in Vorlesungen und Seminaren begleitet, wäre ich hier aufgeschmissen“, sagt die 22-Jährige. Die Förderung verdankt sie einem besonderen Stipendium, das sich speziell an Gehörlose richtet.

Mehr Transparenz zur barrierefreien Teilhabe an Universitäten

Gefunden hat Elsa dieses Stipendium über die Internetplattform „barrierefrei-studieren.de“. Um Studierenden wie ihr den Weg an die Hochschule zu erleichtern, hat die ItS Initiative für transparente Studienförderung die Plattform entwickelt und im Herbst 2014 an den Start gebracht. Auf ihr finden Abiturienten, Studierende und Promovierende mit Behinderung oder chronischer Erkrankung Informationen dazu, an welchen Universitäten es Hilfsangebote wie Stipendien, Brailledrucker, Gebärdensprach-Dolmetscher oder barrierefreie Wohnungen für Menschen mit Behinderung gibt.

Individuelle und passgenaue Informationen dank Matching-Algorithmus

Wer einen kurzen Fragebogen zu Kriterien wie dem angestrebten Abschluss oder zu Form und Grad der Behinderung ausfüllt, erhält dank eines Matching-Algorithmus individuelle und damit passgenaue Vorschläge. „Wir wollen die Vorbehalte zum Thema Studieren mit Behinderung ausräumen und mehr Menschen dazu ermutigen, trotz Handicap den Weg an die Hochschule zu wagen“, sagt Dr. Mira Maier, Gründerin der ItS Initiative.

Diversity Management an Universitäten

Nicht nur Unternehmen haben das Potenzial entdeckt, das in einer größeren Vielfalt der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter steckt. Auch an vielen Universitäten ist „Diversity Management“ ein Thema. „Für Studierende mit Behinderungen gibt es in Deutschland über 1.600 Fördermöglichkeiten – und es werden immer mehr“, weiß Mira Maier. Unterstützung gibt es dabei nicht nur für mobilitäts- und sinneseingeschränkte Studierende, sondern auch für Menschen mit chronischen oder psychischen Erkrankungen. Laut der 2009 in Deutschland in Kraft getretenen UN-Behindertenrechtskonvention haben Menschen mit Behinderungen und chronischen Krankheiten das Recht auf einen diskriminierungsfreien und gleichberechtigten Zugang zur Hochschulbildung. „Doch noch ist das Bekenntnis zu Diversity nicht flächendeckend umgesetzt“, sagt Maier. „Laut einer Studie der IBS (Informations- und Beratungsstelle Studium und Behinderung) helfen nur bei 37 Prozent der deutschen Hochschulen Behindertenbeauftragte bei der Organisation von Nachteilsausgleichen.“

Mehr als 10.000 Nutzer seit September 2014

Seit September 2014 haben sich bereits mehr als 10.000 Menschen auf barrierefrei-studieren.de registriert. Monatlich nutzen über 6.000 Personen die Suchmöglichkeiten zu finanziellen Fördermöglichkeiten, technischen Hilfsmitteln, bedarfsgerechten Arbeitsplätzen, Assistenzleistungen und zu speziellen Freizeit- und Wohnangeboten. Die Internet-Plattform entstand auf Initiative und mit Förderung der randstad stiftung, die sich mit verschiedenen Förderprojekten für eine barrierefreie Teilhabe und mehr Durchlässigkeit in der Lern- und Arbeitswelt einsetzt. „Wir erreichen mehr Vielfalt in Unternehmen und Betrieben, wenn wir bereits die Zugänge zu Bildung und Ausbildung erleichtern“, ist Heinz-Otto Mezger, Geschäftsführender Vorstand der randstad stiftung, überzeugt.

Starke Förderallianz und Fürsprecher für barrierefrei-studieren.de

Außer der randstad stiftung unterstützt mittlerweile eine Vielzahl weiterer Förderer das unter anderem von der Robert Bosch Stiftung und Ashoka ausgezeichnete Angebot von barrierefrei-studieren.de. Zahlreiche Organisationen wie die Aktion Mensch und prominente Fürsprecher wie Bundesminister Dr. Wolfgang Schäuble helfen dabei, das Portal deutschlandweit bekanntzumachen: „Die Initiative „barrierefrei-studieren“ hilft jungen Menschen beim Zugang zu den Hochschulen und informiert über Brücken und Wege, die die Teilhabe am akademischen Betrieb vereinfachen“, so Schäuble. Für die Zukunft ist geplant, eine Auditierung für Universitäten hinsichtlich ihrer Barrierefreiheit anzubieten und für die am besten abschneidenden Hochschulen Zertifikate auszustellen. „Wir sind noch nicht am Ziel, aber auf einem guten Weg, damit Barrierefreiheit an Hochschulen zu einer Selbstverständlichkeit wird“, ist Mira Maier zuversichtlich.

Über barrierefrei-studieren.de
Barrierefrei-studieren.de ist ein Projekt der gemeinnützigen Initiative für transparente Studienförderung (www.transparente-studienfoerderung.de). Die Initiative möchte mit ihrer Arbeit einen chancengerechten Zugang zu Bildung schaffen. Dazu hat sie neben barrierefrei-studieren.de auch die beiden Stipendienportale www.myStipendium.de und www.european-funding-guide.eu geschaffen und gründet zusammen mit Partnern Stipendienprogramme für diejenigen, die die Unterstützung am dringendsten benötigen und für die es bisher nur wenig Unterstützung gibt. Im Jahr 2012 wurde die Initiative als Ausgewählter Ort im Deutschland-Land-der-Ideen-Wettbewerb ausgezeichnet und gewann durch den Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft den Preis als “Hochschulperle”. 2013 wurde die Initiative zusätzlich von “Start Social” unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel ausgezeichnet und auch die Robert-Bosch-Stiftung zeichnete die Initiative 2014 aus.

Über die randstad stiftung
Die 2005 gegründete gemeinnützige randstad stiftung versteht sich als Wegbereiter und Wegbegleiter für die Akteure der Lern- und Arbeitswelt. Sie setzt sich in ihren Förderprojekten dafür ein, dass Menschen und Organisationen Veränderungen in der Lern- und Arbeitswelt erkennen, verstehen und nachhaltig in konstruktive Handlungen umsetzen können.

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Demografischer Wandel: Weiterbildung ist für HR-Manager ein wesentlicher Strategiebestandteil

TNS Infratest-Studie 2015: Besonders mittlere und große Unternehmen sind von den Veränderungen in der Altersstruktur und vom Fachkräftemangel betroffen

Pfungstadt bei Darmstadt, 04. Mai 2015 – Der demografische Wandel beschäftigt die Arbeitswelt: Viele Wissensträger sehen in den nächsten Jahren dem Eintritt in den Ruhestand entgegen. Mit ihnen scheidet wertvolles Wissen aus. Gleichzeitig gibt es zu wenig junge Nachwuchskräfte. In der Personalentwicklung rücken demzufolge der Aufbau und Erhalt von Wissen zusehends in den Fokus. So spielt für rund neun von zehn Personalverantwortlichen der Wissenstransfer von Alt auf Jung und die berufsbegleitende Weiterentwicklung älterer sowie jüngerer Mitarbeiter künftig eine große Rolle im demografischen Wandel. Dies geht aus der TNS Infratest-Studie “Weiterbildungstrends in Deutschland 2015″ hervor, die im Auftrag der Studiengemeinschaft Darmstadt (SGD) unter 300 Personalverantwortlichen durchgeführt wurde. 65 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass der demografische Wandel generell zu einem steigenden Weiterbildungsbedarf führen wird.

“Wissen ist für Unternehmen eine zentrale Ressource. Stehen auf dem freien Arbeitsmarkt weniger Fachkräfte zur Verfügung, ist es wichtig, das bereits vorhandene Wissen intern weiterzugeben”, so Andreas Vollmer, Leiter Studienprogramm und Services bei der SGD. “Dies sehen auch die befragten Personaler so. Denn 93 Prozent gehen davon aus, dass der Wissenstransfer von älteren auf jüngere Mitarbeiter künftig aufgrund des demografischen Wandels wichtig bis äußerst wichtig sein wird.” Aufgrund der Tatsache, dass immer weniger junge Fachkräfte nachkommen, gewinnt auch die Weiterbildung des eigenen Mitarbeiterstamms an Gewicht: Für 91 Prozent ist sie bei jüngeren Mitarbeitern ein wichtiger bis äußerst wichtiger Aspekt, für 88 Prozent bei älteren Mitarbeitern. Ein weiteres Ergebnis der Studie: Zwei Drittel (65 Prozent) gaben an, dass der Weiterbildungsbedarf aufgrund des demografischen Wandels künftig stark bis sehr stark steigen wird.

Demografischer Wandel: mittlere und große Unternehmen erwarten Auswirkungen
In der diesjährigen Erhebung rechnen etwas weniger Befragte mit künftigen Auswirkungen des demografischen Wandels auf die Altersstruktur in ihrem Unternehmen: Waren es in der letztjährigen Befragung 58 Prozent, sind es aktuell 47 Prozent. Allerdings steigt das Bewusstsein für die Problematik mit der Unternehmensgröße: In mittleren Unternehmen (10 bis 499 Mitarbeiter) gehen laut aktueller Erhebung 60 Prozent der befragten Personalverantwortlichen davon aus, dass sich der demografische Wandel auswirken wird, in großen Unternehmen (ab 500 Mitarbeiter) sind es 68 Prozent.

Stellt man die Ergebnisse zu den Auswirkungen des demografischen Wandels auf die Altersstruktur einerseits und den Weiterbildungsbedarf andererseits gegenüber, zeigt sich, welch große Bedeutung die HR-Manager dem Thema Weiterbildung zusprechen: Den 47 Prozent der Befragten, die mit Auswirkungen auf die Altersstruktur rechnen, stehen 65 Prozent – also 18 Prozentpunkte mehr – gegenüber, die von einem steigenden Weiterbildungsbedarf ausgehen.

Fachkräftemangel 2011 bis 2015
Nach den Ergebnissen der Umfrage ist aktuell nahezu jedes zweite Unternehmen (49 Prozent) moderat bis sehr stark vom Fachkräftemangel akut betroffen. Betrachtet man die Gesamtergebnisse zum Fachkräftemangel, die im Rahmen dieser Studie seit 2011 erhoben werden, ist folgende Entwicklung erkennbar: Während zwischen 2011 bis 2013 die Betroffenheit vom Fachkräftemangel von 55 Prozent auf 68 Prozent anstieg, ist sie laut der Erhebung für 2014 und 2015 rückläufig. Es ist davon auszugehen, dass die breitgefächerten Maßnahmen auf dem Arbeitsmarkt allmählich Wirkung zeigen. “Die aktuelle Studie zeigt aber auch, dass der Fachkräftemangel den mittleren und großen Unternehmen immer noch zu schaffen macht: 66 Prozent der Personalverantwortlichen in mittleren und 74 Prozent der Personalverantwortlichen in großen Unternehmen gaben an, moderat bis sehr stark betroffen zu sein”, erklärt Vollmer.

Gesucht: ausgebildete Fachkräfte und Führungskräfte im mittleren Management
Die Art des Fachkräftemangels stellt sich nach den Angaben der befragten HR-Manager aktuell wie folgt dar: 50 Prozent gaben an, dass Arbeitskräfte auf der Ebene der ausgebildeten Fachkräfte und Sachbearbeiter mit abgeschlossener Berufsausbildung fehlen. An zweiter Stelle stehen Führungskräfte aus dem mittleren Management (27 Prozent) und an dritter Stelle Spezialisten mit akademischem Abschluss (24 Prozent). Angelernte Facharbeiter mit Berufserfahrung fehlen in 20 Prozent und Top-Führungskräfte in 14 Prozent der Unternehmen.

Bewährte Maßnahmen gegen den Fachkräftemangel
Um dem Fachkräftemangel entgegenzutreten, priorisieren nahezu neun von zehn der befragten Personaler bei einer Auswahl unter fünf Maßnahmen die berufsbegleitende Weiterbildung der eigenen Mitarbeiter (89 Prozent) und die Förderung der Auszubildenden (88 Prozent). Ähnlich hoch sind die Werte für die Weiterbildung von Mitarbeitern über 50 Jahren (84 Prozent). Frauen und Männer in Elternzeit sind für 72 Prozent eine wichtige Zielgruppe. Die Maßnahme mit der niedrigsten Zustimmung stellte mit 43 Prozent der Zuzug von Fachkräften aus dem Ausland dar.

Zur TNS Infratest-Studie “Weiterbildungstrends in Deutschland 2015″
Bereits zum siebten Mal in Folge führte TNS Infratest im Auftrag der Studiengemeinschaft Darmstadt (SGD) die Umfrage “Weiterbildungstrends in Deutschland” durch. Dafür wurden in diesem Jahr 300 Personalverantwortliche online zu unterschiedlichen Aspekten der beruflichen Weiterbildung befragt. Eine zusammenfassende Broschüre zu den Ergebnissen wird in Kürze auf www.sgd.de veröffentlicht.

Die Studiengemeinschaft Darmstadt ist einer der traditionsreichsten und größten Anbieter von Fernstudiengängen in Deutschland. Jährlich bilden sich ca. 60 000 Fernschüler in mehr als 200 staatlich geprüften und anerkannten Fernlehrgängen in den Bereichen Schulabschlüsse, Sprachen, Wirtschaft, Technik, Informatik, Allgemeinbildung sowie Kreativität, Persönlichkeit und Gesundheit weiter.

Bereits seit 2001 bietet die SGD den Teilnehmern die Möglichkeit, ergänzend zum Studienmaterial auf dem Online-Campus waveLearn die Vorteile des E-Learning zu nutzen. Außerdem gibt der individuelle Rundum-Service der SGD Sicherheit und Flexibilität für das Fernlernen in unterschiedlichsten Lebenssituationen. Das zur Klett Gruppe gehörende Unternehmen wurde für seine innovativen Ideen und seine Serviceorientierung bereits mehrmals ausgezeichnet, so beispielsweise vom Branchenverband Forum DistancE-Learning oder von der Initiative Mittelstand. Zertifizierungen nach ISO 9001, ISO 29990 und AZWV/AZAV belegen die hohen Qualitäts- und Servicestandards der SGD.

Seit der Gründung im Jahr 1948 durch Werner Kamprath zählt die SGD über 800 000 Kursteilnehmer. Die Bestehensquote der Teilnehmer bei staatlichen, öffentlich-rechtlichen und institutsinternen Prüfungen liegt bei über 90 Prozent. Dies ist auf die persönliche und individuelle Studienbetreuung durch die Fernlehrer zurückzuführen.

Weitere Informationen unter: www.sgd.de

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64319 Pfungstadt bei Darmstadt
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Klassenfahrten – und welche finanziellen Hilfen möglich sind

ARAG Experten über die Möglichkeiten, Klassenfahrten finanziell zu stemmen.

Ging die Reise früher an die Nordsee oder in den Westerwald, werden die Ziele heute exotischer. Dafür müssen Eltern immer tiefer in die Tasche greifen, was gerade Familien mit mehreren Kindern vor echte Probleme stellt. ARAG Experten mit rechtlichen Infos rund um die Klassenfahrt und Tipps zu finanziellen Zuschüssen.

Was darf eine Klassenfahrt kosten?

Nach Auskunft der ARAG Experten gibt es in den entsprechenden Verordnungen keine Obergrenzen für die Kosten einer solchen Reise. Zwar sollen sie finanziell für die Eltern zumutbar bleiben, aber die Formulierungen bleiben schwammig. Allerdings, so die ARAG Experten, legen manche Schulen eigenständig Obergrenzen für die Kosten fest. Zudem werden Klassenfahrten meist so früh angekündigt, sodass es möglich sein sollte, dafür zu sparen.

Wer bestimmt, wohin die Reise geht?

Das Ziel einer Klassenfahrt wird meist vom Lehrer vorgeschlagen. Eine Genehmigung ist lediglich durch den Schulleiter nötig. Eltern haben auf dem Elternabend jedoch die Möglichkeit, gegen das geplante Ziel zu intervenieren, wenn ihnen die damit verbundenen Kosten als zu hoch erscheinen. Doch es erfordert einigen Mut, seine finanziellen Bedenken vor allen anderen Eltern zu äußern. Die ARAG Experten raten, es dennoch zu tun, denn oft sind es auch zahlreiche andere Eltern, die diese Bedenken teilen. Und vielleicht findet man gemeinsam eine kostengünstigere Variante der Klassenreise.

Muss mein Kind teilnehmen?

Eine Klassenfahrt ist eine Schulveranstaltung im Sinne der Schulordnungen, welche von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich sein können. Nach Auskunft der ARAG Experten können Gründe vorliegen, aufgrund derer nicht an der Fahrt teilgenommen werden muss. Das OVG Bremen entschied jedoch, dass Kinder nur in Ausnahmefällen von der Teilnahme einer Klassenfahrt aufgrund ihres Glaubens befreit werden können (Az.: 1 A 275/10). ARAG Experten weisen darauf hin, dass die Schule mehr ist als Algebra und Vokabeln pauken. Gemeinsame Fahrten sind fester Bestandteil des Lernens und wichtig für das Klima in der Klasse. Gleichzeitig werden das gegenseitige Verständnis und soziale Verhaltensweisen wie Toleranz und Rücksichtnahme gefördert sowie das selbstständige und verantwortliche Handeln des Schülers gestärkt. Entscheiden sich Eltern trotzdem gegen eine Teilnahme ihres Kindes an der Klassenreise, muss es den Unterricht in einer anderen Klasse besuchen oder zu Hause schulische Aufgaben erledigen.

Was tun, wenn es finanziell zwickt?

Arbeitslose Eltern haben nach Auskunft der ARAG Experten die Möglichkeit, sich für die Klassenfahrt finanzielle Unterstützung vom Staat zu holen. Nach einem Urteil des Bundessozialgerichtes aus 2008 (Az.: B 14 AS 36/07 R) müssen Ämter die kompletten Kosten für eine Reise übernehmen. Dabei gibt es keine Höchstgrenzen für die Erstattung, damit betroffene Kinder nicht benachteiligt werden. Auch Geringverdienern stehen Mittel aus dem öffentlichen Topf zu. Hier wird von Fall zu Fall entschieden, wer – abhängig von den jeweiligen Lebensumständen – wie viel Unterstützung bekommt.

Andere Hilfen – kreativ werden!

Es gibt zwar keine Rechtsansprüche auf andere Hilfen, aber zahlreiche Möglichkeiten, sich auf andere Art finanzielle Unterstützung zu holen. An vielen Schulen gibt es beispielsweise Fördervereine, die Eltern ohne großes Aufsehen finanziell unter die Arme greifen können. Bei Reisen nach Berlin ab der Klassenstufe Neun gibt es einen Fahrtkostenzuschuss vom Bundesrat. Voraussetzung dafür: Die Klasse muss an einer Informationsveranstaltung beim Bundesrat und an mindestens einer weiteren staatspolitischen Informationsveranstaltung in Berlin teilnehmen. Darüber hinaus raten ARAG Experten, sich ruhig auch an örtliche Unternehmen als Sponsoren für die Klassenfahrt zu wenden. Vielleicht lohnt sich ja auch ein Blick auf die Internetseiten des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen, um Beihilfen zu beantragen.

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Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand auch über die leistungsstarken Tochterunternehmen im deutschen Komposit-, Kranken- und Lebensversicherungsgeschäft sowie die internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in 13 weiteren europäischen Ländern und den USA – viele davon auf führenden Positionen in ihrem jeweiligen Rechtsschutzmarkt. Mit 3.600 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von mehr als 1,5 Milliarden EUR.

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Aktuelle forsa-Umfrage: Was bringt Weiterbildung?

Repräsentative Umfrage belegt: Weiterbildung zahlt sich aus – und ist unverzichtbar! Kurzfristig winken mehr Geld oder neue Aufgaben, langfristig geht es sogar darum, auf dem Arbeitsmarkt konkurrenzfähig zu bleiben.

Was bringt Weiterbildung? ILS-Infografik zur repräsentativen forsa-Umfrage.
Was bringt Weiterbildung? ILS-Infografik zur repräsentativen forsa-Umfrage.

Hamburg. Welchen Anteil haben Weiterbildungen an einer erfolgreichen Karriere? Was bringt das Lernen neben dem Beruf? Antworten auf diese – und weitere – Fragen liefert die neueste forsa-Umfrage im Auftrag des ILS Institut für Lernsysteme (www.ils.de). Die etablierte, repräsentative Bevölkerungsumfrage unter 20-40-Jährigen zeichnet damit bereits zum zehnten Mal ein aktuelles Stimmungsbild rund um nebenberufliche Weiterbildung.

Umfrage-Ergebnisse machen Lust aufs Lernen

45 Prozent der Befragten mit Weiterbildungserfahrung konnten unmittelbar in eine höhere Position aufsteigen oder erhielten mehr Verantwortung. Jeder Dritte freute sich zudem über finanzielle Vorteile wie eine Gehaltserhöhung. „Viele unserer Teilnehmer wollen aber auch einfach nur ihren Job noch besser ausfüllen, Wissenslücken schließen oder sich persönlich weiterentwickeln“, weiß Ingo Karsten, Geschäftsführer des ILS, Deutschlands größter Fernschule. Das scheint zu funktionieren: Acht von zehn Befragten stellen fest, dass ihnen die Fortbildung mehr Kompetenz und Sicherheit im Beruf gebracht hat. 60 Prozent bezeichnen sich als insgesamt zufriedener und ebenso viele treten mit ihrem erweiterten Know-how selbstbewusster auf. Auch darin liegt ein Schlüssel zum Erfolg, denn nur wer an sich selbst glaubt, kann andere von seinem Potenzial überzeugen. Die Zufriedenheit passt wiederum zur höheren Anerkennung durch Arbeitgeber und Kollegen, die über die Hälfte der 20-40-Jährigen erlebt.

Die Konkurrenz schläft nicht: Weiterentwicklung ist ein Muss

So viel Gutes spricht sich rum: In der Altersgruppe der 36-40-Jährigen hat mit drei Vierteln die überwiegende Mehrheit bereits eine oder mehrere Weiterbildungen absolviert. Wer da mithalten will, muss sich selbst weiterentwickeln und mit seinem Fachwissen ständig up to date bleiben. Bei den Befragten zwischen 20 und 40 Jahren steigt die Quote mit zunehmendem Alter stetig an, durchschnittlich bestätigen 56 Prozent eine vorhandene Weiterbildungserfahrung. Jens Greefe, Pädagogischer Leiter beim ILS, erklärt: „Nach geglücktem Berufseinstieg wächst mit der Joberfahrung auch der Wunsch nach beruflicher Weiterentwicklung. Nebenberufliche Fortbildungen ermöglichen dann, sich gezielt neue Perspektiven zu erarbeiten und gleichzeitig von Mitbewerbern abzuheben.“

Halb Deutschland plant eine Weiterbildung, diese Themen stehen hoch im Kurs

Angesichts der hohen Anerkennung wundert es wenig, dass sich 2015 nahezu jeder Zweite weiterbilden will (44 Prozent). Mit 31 Prozent hat sich knapp ein Drittel sogar bereits für ein konkretes Angebot entschieden. Das ILS – mit 48 Prozent erneut Deutschlands bekannteste Fernschule – beobachtet besonders hohe Anmeldezahlen derzeit in Fernlehrgängen mit karriererelevanten Abschlüssen, darunter Staatlich geprüfte/r Betriebswirt/in, Staatlich geprüfte/r Techniker/in sowie diverse Lehrgänge mit IHK-Abschluss. Thematisch liegen vor allem Fernkurse aus Wirtschaft & Management, Gesundheit & Psychologie sowie Schulabschlüsse im Trend.
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Über die forsa-Umfrage im Auftrag des ILS
Die repräsentative Umfrage zu nebenberuflicher Weiterbildung & Fernlernen führte das Marktforschungsinstitut forsa im Februar 2015 bereits zum zehnten Mal durch. Im Auftrag des ILS wurden 1.002 Personen zwischen 20 und 40 Jahren aus deutschsprachigen Privathaushalten interviewt. Weitere Informationen zu themenverwandten Umfragen – auch unter Personalverantwortlichen – finden Sie unter www.ils.de.
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Über das ILS

Das Hamburger ILS Institut für Lernsysteme (www.ils.de), Deutschlands größte Fernschule, hat sich mit über 200 staatlich zugelassenen Fernlehrgängen und rund 35 Prozent Marktanteil zum führenden Anbieter moderner Fernlehrgänge in Deutschland entwickelt. Seit über 30 Jahren setzt sich das ILS mit modernen, qualitativ hochwertigen und persönlich betreuten Fernlehrgängen für die erfolgreiche Zukunft seiner Kunden ein. Die Bandbreite der Abschlüsse reicht von institutsinternen Zeugnissen über staatliche Prüfungen, wie das Abitur, bis hin zu öffentlich-rechtlichen Prüfungen vor Kammern
(z. B. IHK) und Verbänden (z. B. bSb). Im Auftrag des Auswärtigen Amtes betreut das ILS bereits seit 1980 Schüler der 5. bis 10. Klasse auf allen fünf Kontinenten.
Das ILS ist als erstes Fernlehrinstitut in Deutschland nach der internationalen Qualitätsnorm “ISO 29990 Lerndienstleistungen für die Aus- und Weiterbildung – Grundlegende Anforderungen an Dienstleistende” zertifiziert und übernimmt damit eine Vorreiterrolle in der gesamten Branche. Als bundesweit zugelassener Träger für die Förderung der beruflichen Weiterbildung bietet das ILS zudem die meisten nach AZAV zugelassenen Fernlehrgänge an. 200 feste und mehr als 600 freie Mitarbeiter kümmern sich beständig um die Entwicklung neuer Fernlehrgänge und die intensive Betreuung von über 80.000 Teilnehmern pro Jahr. Zum Service gehört auch das Online-Studienzentrum, das allen Fernstudierenden kostenlos zur Verfügung steht. Hier findet man neben unterstützenden Lernprogrammen, aktuellen Informationen sowie betreuten Chats und Foren auch die Möglichkeit, sich schnell und einfach mit den Tutoren und Kommilitonen auszutauschen. Im Jahr 2003 hat das ILS die staatlich anerkannte Europäische Fernhochschule Hamburg (Euro-FH) gegründet. Sie ergänzt das ILS-Angebot mit wirtschaftsorientierten Bachelor- und Masterstudiengängen, die berufsbegleitend per Fernstudium absolviert werden können.
Das ILS ist Teil der Stuttgarter Klett Gruppe. Mit ihren 61 Unternehmen an 36 Standorten in 14 Ländern ist die Klett Gruppe ein führendes Bildungsunternehmen in Europa. Die 2.878 Mitarbeiter in den Unternehmen der Gruppe erwirtschafteten im Jahr 2013 einen Umsatz von 449,9 Millionen Euro. Das ILS in Hamburg hat sich in den vergangenen Jahren gemeinsam mit der Euro-FH zum wichtigsten Standort der Klett Gruppe nach Stuttgart entwickelt. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter klett-gruppe.de.

Firmenkontakt
ILS-Pressestelle
Miriam Nuschke
c/o Laub & Partner GmbH, Kedenburgstraße 44
22041 Hamburg
040/656972-22
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Jeder fünfte Schüler gilt als schwierig

By Ute Klingner
Laut dem KiGGS-Survey, einer Langzeitstudie* des renommierten Robert-Koch-Instituts, ist jeder fünfte Schüler verhaltensauffällig und schwierig.
In einer durchschnittlichen Schulklasse von 25 Kindern befinden sich demnach mindestens fünf Schüler, die einen regelmäßigen Unterricht unmöglich machen. In den letzten Jahren hat sich die Zahl der verhaltensauffälligen Kinder laut Studien verdoppelt. Setzt sich dieser Trend weiter fort, wird es für Lehrer zunehmend schwierig, alle Kinder gemeinsam pädagogisch zu betreuen und zu unterrichten.

Verhaltensauffällige Kinder in speziellen sonderpädagogischen Einrichtungen zu unterrichten und zu erziehen ist nicht immer die richtige Lösung, sie auszugrenzen meist kontraproduktiv. Aufgrund ihrer Lebensgeschichte haben diese Kinder nämlich gute Gründe sich so zu verhalten, wie sie es tun. Um ihnen zu positiven Verhaltensweisen zu verhelfen und sie im Sinne der von der UN-Kinderrechtskonvention geforderten inklusiven Erziehung und Bildung in ihrer Klasse oder Gruppe zu integrieren, ist ein fachliches Basiswissen enorm wichtig. Nur so können die Probleme und Bedürfnisse der Kinder besser verstanden, das pädagogische Handeln kann darauf abgestimmt und den Kindern eine echte Chance für ihr weiteres Leben ermöglicht werden.

In der Forum Verlag Herkert GmbH ist mit „Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern beobachten und verstehen“ ein sehr praxisnahes Werk, das von Fachleuten speziell für den Einsatz in Kindergärten, Schulen und der Erziehungshilfe konzipiert wurde, erhältlich. Mit den auf der CD-ROM befindlichen fertigen Textbausteinen lassen sich schnell individuelle Beobachtungsberichte erstellen. Zu jedem Bericht erhält man automatisch sofort anwendbare Handlungsempfehlungen, so dass jedes Kind optimal gefördert werden kann.

Der Ratgeber richtet sich an pädagogisches Fachpersonal aus Kindergarten, Schule, Hort und der Erziehungshilfe und kann direkt beim Verlag, Tel. 08233-381 556 oder buchhandel@forum-verlag.com, bestellt werden.

Weitere Informationen zum Werk unter: www.forum-verlag.com/vak

* www.kiggs-studie.de

Über die FORUM VERLAG HERKERT GMBH

Die FORUM VERLAG HERKERT GMBH ist Spezialist für Fachmedien im B2B-Bereich. Der Verlag ist Herausgeber von Software-, Online- und Printprodukten sowie Veranstalter zahlreicher Seminare, Lehrgänge und Fachtagungen. Damit werden Themen aus Öffentliche Verwaltung, Personalwesen, Management, Arbeitsschutz, Produktion & Umwelt, Bau, Erwachsenen- und Jugendbildung sowie Außenwirtschaft & Logistik abgedeckt.

Das Unternehmen hat es sich unter dem Slogan \\\’Unser Wissen für Ihren Erfolg\\\’ zum Ziel gesetzt, Fach- und Führungskräfte aller Wirtschaftsbereiche mit Fachinformationen und praxisorientierten Lösungen für die tägliche Entscheidungsfindung zu versorgen.

Die FORUM VERLAG HERKERT GMBH ist eine von 22 weltweit operierenden Tochtergesellschaften der FORUM MEDIA GROUP GMBH.

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Revanchieren ist ein Muss

Mit 6 einfachen Schritten zum Verkaufserfolg

In 6 Schritten ist es möglich den Verkaufserfolg auf Vordermann zu bringen. Es ist nicht immer einfach, das Leben zu leben, das man gerne hätte. Immer mehr Menschen arbeiten hart und viel, sie erreichen trotzdem nicht den Erfolg, den sie sich wünschen. Doch die Mühen sind nicht umsonst, mittels den 6 effektiven Verkaufsschritten, ist es möglich den Umsatz längerfristig zu steigern und genau das zu bekommen, was man schon immer wollte. Die 6 Schritte helfen dabei den Erfolg längerfristig zu steigern.

1. Die Kraft der Kontraste
Wenn exzellente Immobilien das Verkaufsziel sind, dann sollte dem Kunden erst eine Immobilie gezeigt werden, die vielleicht das Budget des Kunden etwas übersteigt. Dann stellt man eine sehr günstige (aber natürlich auch weniger exklusive) Variante vor. Wenn nun noch etwas in der Mitte zu haben ist, wofür der Kunde seine eigene Preis-Messlatte ebenfalls höher ansetzen muss, wird er in den meisten Fällen diese Möglichkeit wählen.

2. Den Fokus steuern
Wie das Fotografieren funktioniert, ist ja bekannt. Man schaut durch die Linse und richtet seinen Blick auf ein Objekt. Alles andere ist nun unscharf und nur das eine Element ist scharf gestellt. Das nennt man Fokussieren. Man hat etwas genau im Visier und blendet alle anderen Dinge aus. Eine Diskussion zu führen, bei der man unterschiedlicher Meinung ist, ist ähnlich. Beide Parteien sind auf einen Standpunkt fokussiert. Eine Fokussierung heißt genau das, dass ein gewisses Bild und ein bestimmtes Gefühl hervorgerufen wurde.

3. Zustandsmanagement
Einem Kunden in einem nicht perfekten Zustand zu begegnen, ist ein Fauxpas par excellence. Der Zustand ist maßgeblich dafür, dass die Beziehung zum Kunden funktioniert, so wie der eigene Zustand ist, genau so wird das Verhalten gegenüber dem potenziellen Kunden sein. Mal angenommen, ein neues Auto soll gekauft werden, wenn der Verkäufer nun ein extremer Langweiler ist, lustlos und nicht motiviert ist, dann kann dieser sicherlich nicht von seinen herrlichen und erstklassigen Fahrzeugen überzeugen. Was passiert nun? Jeder würde zu einem andern Verkäufer gehen, der in einem Spitzenzustand ist. Keine Frage, oder?

4. Warum Menschen etwas kaufen
Die zwei größten Motivationsknöpfe sind Schmerz und Freude! Die erfolgreichsten Werbespots im Fernsehen zeigen das ganz bewusst. Da lernt man interessante Dinge. Erst wird dort das Problem geschildert (völlig verdreckte Kinder-T-Shirts), dann der unerfüllte Wunsch der Mutter (porentiefe Reinheit), der mit genau diesem Produkt oder jener Dienstleistung erfüllt wird. Das ist wohl eine der wichtigsten Überzeugungs-Strategien, die sofort angewendet werden können.

5. Die Modulation der Sprache
Der griechische Philosoph Sokrates sagt: „Sprich, damit ich dich sehe.“ Sokrates wusste, dass die Sprache der Ausdruck der Persönlichkeit ist. Die Stimme kommt von innen und offenbart so das Innerste. Verwendet man deshalb die Melodie der Sprache wie ein Zauberer seinen Zauberstock, um die Menschen zu beeindrucken. Es gibt noch ein weiteres Geheimnis, wie man seine Stimme einsetzen kann. Man kann mit seiner Stimme Gefühle transportieren, Spannung erzeugen und selbstverständlich auch gewisse Satzteile separat betonen. Der Ton macht die Musik. Wie ein Virtuose kann man mit der Stimme spielen, wie ein Musiker oder Sänger ein Musikinstrument spielt und damit Gefühle transportieren.

6. Revanchieren ist ein Muss
In der Kindheit, war es immer so: Wenn ein Klassenkamerad einen zu seinem Geburtstag eingeladen hat, musste man ihn auch zu meinem Geburtstag einladen. Das zeigte gute Manieren. Dieses Verhalten kann man immer noch in unserer Gesellschaft erkennen. Wenn ein Mensch jemandem etwas Gutes tut, dann musst man ihm das – in welcher Form auch immer – wieder zurückgeben. Diese Konditionierung ist bei Menschen stark ausgeprägt. Daher ist die Empfehlung: Dem Kunden hin und wieder ein kleines Geschenk zu machen oder man kommt ihm in irgendeiner Form entgegen. Der Kunde will sich sicherlich daraufhin revanchieren.

Marc M. Galal ist Experte für Verkaufspsychologie und Verkaufslinguistik. Er ist lizenzierter Trainer der Society of NLP (USA) und wurde als “Top Speaker” ausgezeichnet. Inzwischen hat er mehr als 1, 3 Millionen Leser, Hörer, Teilnehmer und Fans. Zu seinen Kunden zählen unter anderem: Generali Lloyd, Sparkasse, Axa, Toyota, Renault, Nestle Water Powwow, Deichmann.

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