Das königliche Spiel im Kiez spielerisch erlernen

Das königliche Spiel im Kiez spielerisch erlernen

Initiative „Schach für Kids“ fördert Kita-Kinder ab drei Jahren. Gewobag finanziert Schulung von Kita-Mitarbeitern am 13. November und alle Lehrmaterialien

Schach im Kindergarten- und Grundschulalter fördert nachhaltig die Entwicklung und die Persönlichkeit von Kindern
– Initiative aus Nordrhein-Westfalen wird erstmals in Berlin durchgeführt
– Schnuppertermin für Medienvertreter am 13. November zwischen 12 und 13 Uhr

So können sich kleine Berliner spielerisch weiterentwickeln: Mitarbeiterinnen aus zwölf Berliner Kitas lernen am 13. November das Konzept „Schach für Kids“ kennen und werden in die innovative Vermittlungsmethode eingeführt. So können Berliner Kita-Kinder zukünftig spielerisch und mit viel Neugier das königliche Spiel Schach entdecken. Zwölf Kindergärten aus dem gesamten Stadtgebiet werden bei der erstmals in Berlin angebotenen Schulung mit ein oder zwei MitarbeiterInnen „mitspielen“. Die Gewobag übernimmt die Kosten für die 1-tägige Fortbildung und für die Lehrmaterialien, die im Anschluss an die Einrichtungen ausgegeben werden. Mehr Infos zum Projekt „Schach für Kids“ gibt es unter www.schach-fuer-kids.de.

Schach als pädagogisches Hilfsmittel

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Betriebliche Weiterbildung: reine Geldverschwendung?

Betriebliche Weiterbildung: reine Geldverschwendung?

Ein Workshop alle zwei Jahre, ein Seminar für die Vertriebsabteilung im Advent oder die Schulung für alle neuen Mitarbeiter zum Jahresbeginn – all dies sind gutgemeinte Angebote von Unternehmen, die aber schnell verpuffen – wenn sie keiner langfristigen Strategie folgen. „Das Geld für unsystematische Weiterbildungen können sich die Unternehmen sparen“, sagen Sabine Hübner und Carsten K. Rath, Gründungsduo der Managementberatung RichtigRichtig.com, in ihrem Buch „Das beste Anderssein ist Bessersein“. Denn punktuelle Schulungen bringen langfristig keine guten Ergebnisse.
Sollten Unternehmen also auf Weiterbildung ganz verzichten? Ist sie nur „nice to have“? Im Gegenteil: Unternehmen, die systematisch und langfristig in die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter investieren, entwickeln eine deutlich bessere Unternehmens- und Service-Kultur. Dies zahlt sich gleichermaßen aus im Kampf um Kunden und um Mitarbeiter. Messbare Fortschritte entstehen aber nur, wenn Unternehmen ihre Mitarbeiter stetig und bedarfsgerecht fördern.

Regelmäßig und häppchenweise

Weiterbildung ist dann am wirkungsvollsten, wenn sie über einen langen Zeitraum regelmäßig stattfindet und in Routinen des Unternehmens fest integriert ist, sagen Hübner und Rath. Zum Beispiel jeden Freitagnachmittag für eine halbe Stunde. Oder jeden Morgen zehn Minuten. Denn: In der Wiederholung liegt die Vertiefung! Deshalb sind regelmäßige Impulse nachhaltiger als alle paar Jahre ein einmaliges teures Bildungsangebot. Sie prägen sich besser ein. Und sie signalisieren den Mitarbeitern, dass sie auf ihrem Weg vorankommen und das Unternehmen sie wertschätzt. Dies hat neben der Weiterentwicklung auf fachlicher und persönlicher Basis den angenehmen Nebeneffekt, dass auch die Loyalität dem Unternehmen gegenüber steigt. Mehr lesen