Bleibt alles anders

Warum man sich vor Rückschritten nicht fürchten sollte, um vorwärts zu kommen

Vorwärtskommen. Das wollen wir alle. Wir haben Träume und Ziele und gehen täglich diesen nach. Wir sind zielstrebig, fleißig und diszipliniert. Aber irgendwie fehlt uns was. Wir wissen genau, dass uns was fehlt, wir wissen aber nicht, wie wir es bekommen.

Das müssen nicht ausschließlich materielle Dinge sein, es kann uns auch etwas fehlen, was man nicht kaufen kann. Dann wird es ein bisschen schwieriger, das zu bekommen. Das kann z. Bsp. Aufmerksamkeit, Liebe, Zuneigung, Anerkennung etc. sein. Die Listen sind lang.

Wenn man sich nach den wesentlichen Dingen sehnt, die man haben möchte, dann ist das ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, denn dadurch entsteht Bewegung, auch wenn es erst nur eine gedankliche Bewegung ist, dann ist es, wie in dem Lied von Herbert Grönemeyer, es „Bleibt alles anders“.

Um der Persönlichkeit den entscheidenden Entwicklungs-Schritt einzuverleiben, und um den Erfolgsturbo einzuschalten, bedarf es der Einhaltung gewisser Abläufe und Schritte, dadurch werden Prozesse in Gang gesetzt, die nur mit einem professionellen Training realisiert werden können.

Das, was wir Glauben ist Realität

„Egal, was Sie glauben, Sie haben immer Recht.“, sagt Marc Galal in seinem Seminar. Wir leben in unserer eigenen Welt und diese Welt ist unsere Realität. Wir sind von unseren Erfahrungen und Erlebnissen so stark geprägt und gefangen in uns selbst, dass wir uns meist selber im Wege stehen. Wenn man in der Schule, von den Eltern oder Bekannten immer wieder zu hören bekommen hat: „Das kannst du nicht“ oder „Dafür bist du zu jung“ oder „Du bist ein Mädchen“ oder „Du bist ein Junge und Jungs weinen nicht“, kann das schwerwiegende Folgen für das weitere Leben haben.

Es gibt z. B. Familien, in denen gesagt wird: „Wir sind eine Musiker-Familie und alle hatten immer gute Schulnoten in diesem Fach. In Deutsch hingegen waren wir nicht so gut.“ Kein Wunder, wenn sich ein Kind aus dieser Familie bei Musik-Prüfungen besonders anstrengt und auch gute Noten mit nach Hause bringt. Und hat es eine Prüfung versaut, lernt es so lange, bis es wieder gute Noten schreibt. Im Deutschunterricht hingegen passt dieses Kind erst gar nicht gut auf, weil es sowieso nicht gut in Deutsch ist, denkt es, weil das ja sowieso jeder voraussagt. Dieser Glaubenssatz verfolgt das Kind und den späteren Erwachsenen sein ganzes Leben. Wir Menschen bilden von frühester Kindheit an solche Glaubenssätze, die von unseren Eltern, Bekannten, Lehrern oder Freunde verstärkt werden.

Ein gutes Sinnbild ist dafür der „Tischbein-Glaubenssatz“.

Stellt man sich einen Tisch vor, so entspricht die Tischplatte der eigenen Meinung und jedes Tischbein ist eine Bestätigung von außen, die den Glauben festigt. Je mehr Tischbeine man für eine Meinung (Tischplatte) hat, umso fester sitzt der Glaubenssatz.

Glaubenssätze bremsen oder beflügeln

Angenommen man geht zum Arzt. Nicht zu irgendeinem, sondern zu einem ganz besonderen Arzt. Er würde eine riesengroße Spritze nehmen, und in dieser Spritze wären alle Fähigkeiten, die man braucht. Diese Fähigkeiten würden nichts bringen, wenn man einschränkende Glaubenssätze hätte, wie z.B.

Ich bin nicht gut genug.
Ich habe kein Talent dafür.
Alle anderen können das besser als ich.
Man zählt nur, wenn man reich ist.
Alles geht nur voran, wenn ich dabei bin.

Einschränkende Glaubenssätze behindern einen in allen Lebenslagen. Jeder hat solche oder ähnliche Glaubenssätze in sich, von denen derjenige noch nicht mal etwas weiß. Das Schöne ist, dass alte einschränkende Glaubenssätze in neue förderliche Glaubenssätze umgewandelt werden können. Statt „Ich muss alles im Griff haben. Ohne mich geht nichts!“ sagen Sie zukünftig: „Ich vertraue auf unser Team!“.

Einschränkende Glaubenssätze sind verbunden mit einem Zwang und sind stresserzeugend. Förderliche Glaubenssätze bieten eine Auswahl und sind wohltuend und befreiend. Als ersten Schritt gilt es den eigenen negativen Glaubenssatz zu finden, um ihn später in einen positiven zu verwandeln.

Marc M. Galal ist Experte für Verkaufspsychologie und Verkaufslinguistik. Er ist lizenzierter Trainer der Society of NLP (USA) und wurde als Top Speaker ausgezeichnet. Inzwischen hat er mehr als 1, 3 Millionen Leser, Hörer, Teilnehmer und Fans. Zu seinen Kunden zählen unter anderem: Generali Lloyd, Sparkasse, Axa, Toyota, Renault, Nestle Water Powwow, Deichmann. Seine Seminare sind patentiert und ISO-zertifiziert.

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