Warum Brüche im Lebenslauf ein Pluspunkt sind

Unterschiedliche Stationen in der beruflichen Laufbahn sind in Ordnung, solange sie plausibel begründet werden können, findet Personalberater Arne Adrian

Hamburg/Berlin, 16. Juni 2015. Früher ein Tabu, heute durchaus ein Qualitätsmerkmal: „Brüche“ im Lebenslauf sind mittlerweile oft ein Pluspunkt – wenn sie mit einer nachvollziehbaren Story begründet werden. „Der Arbeitsmarkt hat sich in den letzten Jahren so stark gewandelt, dass es nun immer wichtiger ist, flexible und agile Mitarbeiter im Team zu haben. Damit verliert die alte Bewertung von Kontinuität im Karriereverlauf an Bedeutung“, erläutert Arne Adrian. Als Geschäftsführer für die Bereiche Recruiting und Personaldiagnostik beim Beratungsunternehmen PAWLIK Consultants spricht er aus jahrelanger Erfahrung.

Bewerber punkten bei Arbeitgebern, wenn sie flexibel sind und mit Veränderungen umzugehen wissen. Diese Kompetenz beweisen Jobsuchende in ihrem Lebenslauf auch dadurch, dass sie bereits in unterschiedlichen Positionen erfolgreich waren. Wichtig ist dabei, dass jeder Wechsel nachvollziehbar begründet werden kann und für den Kandidaten eine Fortentwicklung darstellt. Andernfalls können „Brüche“ im Lebenslauf als Scheitern interpretiert werden. PAWLIK-Personalberater Arne Adrian gibt dazu wertvolle Tipps: „Die beruflichen Stationen sollten nicht zu kurz sein. Gut ist, wenn jemand mindestens zwei Jahre eine Stelle innehatte – in kreativen Bereichen auch kürzer, in konservativen Branchen besser länger. Nur so ist glaubhaft, dass man in jeder Position etwas gelernt und für sich mitgenommen hat. Außerdem sollte jede Tätigkeit durch eine gute Beurteilung belegt sein.“

Sind Branchenwechsel Karrierekiller?

Doch wie wird es von Personalverantwortlichen bewertet, wenn ein Bewerber sogar die Branche gewechselt oder sich völlig neuen Inhalten gewidmet hat? Hier kann der HR-Spezialist beruhigen: „Ein Branchenwechsel oder eine andere inhaltliche Herausforderung erweitern den Horizont. Mehr noch: Sie belegen, dass der Kandidat mental in der Lage ist, sich ständig weiterzubilden“, sagt Arne Adrian. Diese Kompetenz sei in der dynamischen Berufswelt fundamental wichtig. Mitarbeiter müssten sich immer schneller anpassen und Neues lernen, weil sich die Anforderungen an die Arbeit rasch veränderten. „Danach müssen sich auch HR-Abteilungen richten und bei der Personalsuche künftig andere Kriterien anwenden. Wo früher gradlinige Karrieren das Maß aller Dinge waren, sind heute auch ungewöhnliche Werdegänge interessant für den Personaler“, so Adrian. Stehe doch nun das Bedürfnis nach agilen, lernfähigen Mitarbeitern im Vordergrund. „Flexibilität statt Kontinuität“ laute deshalb in Zukunft das Credo bei der Suche nach qualifiziertem Personal.


 

Arne Adrian verantwortet als Mitglied der Geschäftsführung die Bereiche Personalberatung und -diagnostik bei PAWLIK Consultants. Mit seinem Team sucht er Vertriebs- und Führungskräfte, die optimal zu den Stellenanforderungen seiner Kunden passen. Mehr als 1.500 Positionen haben Arne Adrian und seine Mitarbeiter bereits erfolgreich besetzt. Aus dieser Erfahrung weiß er genau, worauf ein Personaler bei Lebensläufen Wert legt.

PAWLIK Consultants ist der Spezialist für systematische Personal- und Organisationsentwicklung in Unternehmen. Seit 1996 unterstützt PAWLIK Kunden weltweit, das Zusammenspiel von Mensch und Organisation optimal abzustimmen und Spitzenleistungen zu erzielen. Mehr als 130 erfahrene Mitarbeiter stehen dafür mit ihren unterschiedlichen Expertisen bereit. Zur Personalauswahl nutzt PAWLIK seinen etablierten “scan”, eine Potenzialanalyse, die auf den neuesten Erkenntnissen der Hirnforschung und der Psychologie basiert und die persönlichen Kompetenzen eines Menschen misst. PAWLIK Consultants ist von den Standorten Hamburg, Berlin, Köln, München, Amsterdam und Hongkong aus für Kunden aller Branchen und Unternehmensgrößen erfolgreich aktiv.

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Demografischer Wandel: Weiterbildung ist für HR-Manager ein wesentlicher Strategiebestandteil

TNS Infratest-Studie 2015: Besonders mittlere und große Unternehmen sind von den Veränderungen in der Altersstruktur und vom Fachkräftemangel betroffen

Pfungstadt bei Darmstadt, 04. Mai 2015 – Der demografische Wandel beschäftigt die Arbeitswelt: Viele Wissensträger sehen in den nächsten Jahren dem Eintritt in den Ruhestand entgegen. Mit ihnen scheidet wertvolles Wissen aus. Gleichzeitig gibt es zu wenig junge Nachwuchskräfte. In der Personalentwicklung rücken demzufolge der Aufbau und Erhalt von Wissen zusehends in den Fokus. So spielt für rund neun von zehn Personalverantwortlichen der Wissenstransfer von Alt auf Jung und die berufsbegleitende Weiterentwicklung älterer sowie jüngerer Mitarbeiter künftig eine große Rolle im demografischen Wandel. Dies geht aus der TNS Infratest-Studie “Weiterbildungstrends in Deutschland 2015″ hervor, die im Auftrag der Studiengemeinschaft Darmstadt (SGD) unter 300 Personalverantwortlichen durchgeführt wurde. 65 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass der demografische Wandel generell zu einem steigenden Weiterbildungsbedarf führen wird.

“Wissen ist für Unternehmen eine zentrale Ressource. Stehen auf dem freien Arbeitsmarkt weniger Fachkräfte zur Verfügung, ist es wichtig, das bereits vorhandene Wissen intern weiterzugeben”, so Andreas Vollmer, Leiter Studienprogramm und Services bei der SGD. “Dies sehen auch die befragten Personaler so. Denn 93 Prozent gehen davon aus, dass der Wissenstransfer von älteren auf jüngere Mitarbeiter künftig aufgrund des demografischen Wandels wichtig bis äußerst wichtig sein wird.” Aufgrund der Tatsache, dass immer weniger junge Fachkräfte nachkommen, gewinnt auch die Weiterbildung des eigenen Mitarbeiterstamms an Gewicht: Für 91 Prozent ist sie bei jüngeren Mitarbeitern ein wichtiger bis äußerst wichtiger Aspekt, für 88 Prozent bei älteren Mitarbeitern. Ein weiteres Ergebnis der Studie: Zwei Drittel (65 Prozent) gaben an, dass der Weiterbildungsbedarf aufgrund des demografischen Wandels künftig stark bis sehr stark steigen wird.

Demografischer Wandel: mittlere und große Unternehmen erwarten Auswirkungen
In der diesjährigen Erhebung rechnen etwas weniger Befragte mit künftigen Auswirkungen des demografischen Wandels auf die Altersstruktur in ihrem Unternehmen: Waren es in der letztjährigen Befragung 58 Prozent, sind es aktuell 47 Prozent. Allerdings steigt das Bewusstsein für die Problematik mit der Unternehmensgröße: In mittleren Unternehmen (10 bis 499 Mitarbeiter) gehen laut aktueller Erhebung 60 Prozent der befragten Personalverantwortlichen davon aus, dass sich der demografische Wandel auswirken wird, in großen Unternehmen (ab 500 Mitarbeiter) sind es 68 Prozent.

Stellt man die Ergebnisse zu den Auswirkungen des demografischen Wandels auf die Altersstruktur einerseits und den Weiterbildungsbedarf andererseits gegenüber, zeigt sich, welch große Bedeutung die HR-Manager dem Thema Weiterbildung zusprechen: Den 47 Prozent der Befragten, die mit Auswirkungen auf die Altersstruktur rechnen, stehen 65 Prozent – also 18 Prozentpunkte mehr – gegenüber, die von einem steigenden Weiterbildungsbedarf ausgehen.

Fachkräftemangel 2011 bis 2015
Nach den Ergebnissen der Umfrage ist aktuell nahezu jedes zweite Unternehmen (49 Prozent) moderat bis sehr stark vom Fachkräftemangel akut betroffen. Betrachtet man die Gesamtergebnisse zum Fachkräftemangel, die im Rahmen dieser Studie seit 2011 erhoben werden, ist folgende Entwicklung erkennbar: Während zwischen 2011 bis 2013 die Betroffenheit vom Fachkräftemangel von 55 Prozent auf 68 Prozent anstieg, ist sie laut der Erhebung für 2014 und 2015 rückläufig. Es ist davon auszugehen, dass die breitgefächerten Maßnahmen auf dem Arbeitsmarkt allmählich Wirkung zeigen. “Die aktuelle Studie zeigt aber auch, dass der Fachkräftemangel den mittleren und großen Unternehmen immer noch zu schaffen macht: 66 Prozent der Personalverantwortlichen in mittleren und 74 Prozent der Personalverantwortlichen in großen Unternehmen gaben an, moderat bis sehr stark betroffen zu sein”, erklärt Vollmer.

Gesucht: ausgebildete Fachkräfte und Führungskräfte im mittleren Management
Die Art des Fachkräftemangels stellt sich nach den Angaben der befragten HR-Manager aktuell wie folgt dar: 50 Prozent gaben an, dass Arbeitskräfte auf der Ebene der ausgebildeten Fachkräfte und Sachbearbeiter mit abgeschlossener Berufsausbildung fehlen. An zweiter Stelle stehen Führungskräfte aus dem mittleren Management (27 Prozent) und an dritter Stelle Spezialisten mit akademischem Abschluss (24 Prozent). Angelernte Facharbeiter mit Berufserfahrung fehlen in 20 Prozent und Top-Führungskräfte in 14 Prozent der Unternehmen.

Bewährte Maßnahmen gegen den Fachkräftemangel
Um dem Fachkräftemangel entgegenzutreten, priorisieren nahezu neun von zehn der befragten Personaler bei einer Auswahl unter fünf Maßnahmen die berufsbegleitende Weiterbildung der eigenen Mitarbeiter (89 Prozent) und die Förderung der Auszubildenden (88 Prozent). Ähnlich hoch sind die Werte für die Weiterbildung von Mitarbeitern über 50 Jahren (84 Prozent). Frauen und Männer in Elternzeit sind für 72 Prozent eine wichtige Zielgruppe. Die Maßnahme mit der niedrigsten Zustimmung stellte mit 43 Prozent der Zuzug von Fachkräften aus dem Ausland dar.

Zur TNS Infratest-Studie “Weiterbildungstrends in Deutschland 2015″
Bereits zum siebten Mal in Folge führte TNS Infratest im Auftrag der Studiengemeinschaft Darmstadt (SGD) die Umfrage “Weiterbildungstrends in Deutschland” durch. Dafür wurden in diesem Jahr 300 Personalverantwortliche online zu unterschiedlichen Aspekten der beruflichen Weiterbildung befragt. Eine zusammenfassende Broschüre zu den Ergebnissen wird in Kürze auf www.sgd.de veröffentlicht.

Die Studiengemeinschaft Darmstadt ist einer der traditionsreichsten und größten Anbieter von Fernstudiengängen in Deutschland. Jährlich bilden sich ca. 60 000 Fernschüler in mehr als 200 staatlich geprüften und anerkannten Fernlehrgängen in den Bereichen Schulabschlüsse, Sprachen, Wirtschaft, Technik, Informatik, Allgemeinbildung sowie Kreativität, Persönlichkeit und Gesundheit weiter.

Bereits seit 2001 bietet die SGD den Teilnehmern die Möglichkeit, ergänzend zum Studienmaterial auf dem Online-Campus waveLearn die Vorteile des E-Learning zu nutzen. Außerdem gibt der individuelle Rundum-Service der SGD Sicherheit und Flexibilität für das Fernlernen in unterschiedlichsten Lebenssituationen. Das zur Klett Gruppe gehörende Unternehmen wurde für seine innovativen Ideen und seine Serviceorientierung bereits mehrmals ausgezeichnet, so beispielsweise vom Branchenverband Forum DistancE-Learning oder von der Initiative Mittelstand. Zertifizierungen nach ISO 9001, ISO 29990 und AZWV/AZAV belegen die hohen Qualitäts- und Servicestandards der SGD.

Seit der Gründung im Jahr 1948 durch Werner Kamprath zählt die SGD über 800 000 Kursteilnehmer. Die Bestehensquote der Teilnehmer bei staatlichen, öffentlich-rechtlichen und institutsinternen Prüfungen liegt bei über 90 Prozent. Dies ist auf die persönliche und individuelle Studienbetreuung durch die Fernlehrer zurückzuführen.

Weitere Informationen unter: www.sgd.de

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Schreiben für den Erfolg

Wer ein Unternehmensbuch schreibt, der wagt sich in die Königsdisziplin der Kommunikation vor. Wer ein Sachbuch veröffentlicht, der zeigt sich als Experte seines Metiers. Beide Genres beleuchtet Gabriele Borgmann in ihrem Schreib- und PR-Leitfaden. „Vom Exposé zum Bucherfolg“ ist aktuell im Springer-Verlag erschienen. Der Ratgeber richtet sich an Unternehmer, Erstautoren, Folgeautoren und Ghostwriter und blättert Schritt für Schritt das herausfordernde Projekt auf.

„Schreiben Sie etwas Eigenes“, rät Gabriele Borgmann potenziellen Autoren und macht ihren Lesern Mut, sich über den Mainstream hinauszutrauen. „Jeder Bucherfolg beginnt mit der Begeisterung des Autors für seine Publikationsidee. Er sollte sie wie eine Kostbarkeit bewahren.“ Was folgt ist Handwerk, um das Thema zu strukturieren. Was bleibt, ist die Liebe zum Wort, um der eigenen Schreibstimme eine Wirkung zu geben.

Der Schreib- und PR-Leitfaden „Vom Exposé zum Bucherfolg“ zeigt, wie ein Buch den Weg in einen guten, passenden Verlag, in den stationären und online-Handel finden und sich in den Rankings positionieren kann. Er vermittelt Grundlagen und Techniken für das Entwickeln eines Exposés und für das Gestalten der Skripthase. Einen Schwerpunkt nimmt die PR ein. Denn der Bucherfolg ist kein Zufall, sondern lässt sich planen und pushen, wenn die Instrumente stimmen. Die Autorin betont: „Ein Buch ist immer ein Karrieretreiber. Ein Bucherfolg ist immer eine Symbiose aus Wissen, Schreibstimme, Autorenpersönlichkeit – und gelungener PR.

Gabriele Borgmann arbeitet als Ghostwriterin und Autorin für Sach- und Unternehmensbücher, als Positionierungs- und Schreibberaterin für Autoren und Unternehmer.

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Aktuelle forsa-Umfrage: Was bringt Weiterbildung?

Repräsentative Umfrage belegt: Weiterbildung zahlt sich aus – und ist unverzichtbar! Kurzfristig winken mehr Geld oder neue Aufgaben, langfristig geht es sogar darum, auf dem Arbeitsmarkt konkurrenzfähig zu bleiben.

Was bringt Weiterbildung? ILS-Infografik zur repräsentativen forsa-Umfrage.
Was bringt Weiterbildung? ILS-Infografik zur repräsentativen forsa-Umfrage.

Hamburg. Welchen Anteil haben Weiterbildungen an einer erfolgreichen Karriere? Was bringt das Lernen neben dem Beruf? Antworten auf diese – und weitere – Fragen liefert die neueste forsa-Umfrage im Auftrag des ILS Institut für Lernsysteme (www.ils.de). Die etablierte, repräsentative Bevölkerungsumfrage unter 20-40-Jährigen zeichnet damit bereits zum zehnten Mal ein aktuelles Stimmungsbild rund um nebenberufliche Weiterbildung.

Umfrage-Ergebnisse machen Lust aufs Lernen

45 Prozent der Befragten mit Weiterbildungserfahrung konnten unmittelbar in eine höhere Position aufsteigen oder erhielten mehr Verantwortung. Jeder Dritte freute sich zudem über finanzielle Vorteile wie eine Gehaltserhöhung. „Viele unserer Teilnehmer wollen aber auch einfach nur ihren Job noch besser ausfüllen, Wissenslücken schließen oder sich persönlich weiterentwickeln“, weiß Ingo Karsten, Geschäftsführer des ILS, Deutschlands größter Fernschule. Das scheint zu funktionieren: Acht von zehn Befragten stellen fest, dass ihnen die Fortbildung mehr Kompetenz und Sicherheit im Beruf gebracht hat. 60 Prozent bezeichnen sich als insgesamt zufriedener und ebenso viele treten mit ihrem erweiterten Know-how selbstbewusster auf. Auch darin liegt ein Schlüssel zum Erfolg, denn nur wer an sich selbst glaubt, kann andere von seinem Potenzial überzeugen. Die Zufriedenheit passt wiederum zur höheren Anerkennung durch Arbeitgeber und Kollegen, die über die Hälfte der 20-40-Jährigen erlebt.

Die Konkurrenz schläft nicht: Weiterentwicklung ist ein Muss

So viel Gutes spricht sich rum: In der Altersgruppe der 36-40-Jährigen hat mit drei Vierteln die überwiegende Mehrheit bereits eine oder mehrere Weiterbildungen absolviert. Wer da mithalten will, muss sich selbst weiterentwickeln und mit seinem Fachwissen ständig up to date bleiben. Bei den Befragten zwischen 20 und 40 Jahren steigt die Quote mit zunehmendem Alter stetig an, durchschnittlich bestätigen 56 Prozent eine vorhandene Weiterbildungserfahrung. Jens Greefe, Pädagogischer Leiter beim ILS, erklärt: „Nach geglücktem Berufseinstieg wächst mit der Joberfahrung auch der Wunsch nach beruflicher Weiterentwicklung. Nebenberufliche Fortbildungen ermöglichen dann, sich gezielt neue Perspektiven zu erarbeiten und gleichzeitig von Mitbewerbern abzuheben.“

Halb Deutschland plant eine Weiterbildung, diese Themen stehen hoch im Kurs

Angesichts der hohen Anerkennung wundert es wenig, dass sich 2015 nahezu jeder Zweite weiterbilden will (44 Prozent). Mit 31 Prozent hat sich knapp ein Drittel sogar bereits für ein konkretes Angebot entschieden. Das ILS – mit 48 Prozent erneut Deutschlands bekannteste Fernschule – beobachtet besonders hohe Anmeldezahlen derzeit in Fernlehrgängen mit karriererelevanten Abschlüssen, darunter Staatlich geprüfte/r Betriebswirt/in, Staatlich geprüfte/r Techniker/in sowie diverse Lehrgänge mit IHK-Abschluss. Thematisch liegen vor allem Fernkurse aus Wirtschaft & Management, Gesundheit & Psychologie sowie Schulabschlüsse im Trend.
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Über die forsa-Umfrage im Auftrag des ILS
Die repräsentative Umfrage zu nebenberuflicher Weiterbildung & Fernlernen führte das Marktforschungsinstitut forsa im Februar 2015 bereits zum zehnten Mal durch. Im Auftrag des ILS wurden 1.002 Personen zwischen 20 und 40 Jahren aus deutschsprachigen Privathaushalten interviewt. Weitere Informationen zu themenverwandten Umfragen – auch unter Personalverantwortlichen – finden Sie unter www.ils.de.
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Über das ILS

Das Hamburger ILS Institut für Lernsysteme (www.ils.de), Deutschlands größte Fernschule, hat sich mit über 200 staatlich zugelassenen Fernlehrgängen und rund 35 Prozent Marktanteil zum führenden Anbieter moderner Fernlehrgänge in Deutschland entwickelt. Seit über 30 Jahren setzt sich das ILS mit modernen, qualitativ hochwertigen und persönlich betreuten Fernlehrgängen für die erfolgreiche Zukunft seiner Kunden ein. Die Bandbreite der Abschlüsse reicht von institutsinternen Zeugnissen über staatliche Prüfungen, wie das Abitur, bis hin zu öffentlich-rechtlichen Prüfungen vor Kammern
(z. B. IHK) und Verbänden (z. B. bSb). Im Auftrag des Auswärtigen Amtes betreut das ILS bereits seit 1980 Schüler der 5. bis 10. Klasse auf allen fünf Kontinenten.
Das ILS ist als erstes Fernlehrinstitut in Deutschland nach der internationalen Qualitätsnorm “ISO 29990 Lerndienstleistungen für die Aus- und Weiterbildung – Grundlegende Anforderungen an Dienstleistende” zertifiziert und übernimmt damit eine Vorreiterrolle in der gesamten Branche. Als bundesweit zugelassener Träger für die Förderung der beruflichen Weiterbildung bietet das ILS zudem die meisten nach AZAV zugelassenen Fernlehrgänge an. 200 feste und mehr als 600 freie Mitarbeiter kümmern sich beständig um die Entwicklung neuer Fernlehrgänge und die intensive Betreuung von über 80.000 Teilnehmern pro Jahr. Zum Service gehört auch das Online-Studienzentrum, das allen Fernstudierenden kostenlos zur Verfügung steht. Hier findet man neben unterstützenden Lernprogrammen, aktuellen Informationen sowie betreuten Chats und Foren auch die Möglichkeit, sich schnell und einfach mit den Tutoren und Kommilitonen auszutauschen. Im Jahr 2003 hat das ILS die staatlich anerkannte Europäische Fernhochschule Hamburg (Euro-FH) gegründet. Sie ergänzt das ILS-Angebot mit wirtschaftsorientierten Bachelor- und Masterstudiengängen, die berufsbegleitend per Fernstudium absolviert werden können.
Das ILS ist Teil der Stuttgarter Klett Gruppe. Mit ihren 61 Unternehmen an 36 Standorten in 14 Ländern ist die Klett Gruppe ein führendes Bildungsunternehmen in Europa. Die 2.878 Mitarbeiter in den Unternehmen der Gruppe erwirtschafteten im Jahr 2013 einen Umsatz von 449,9 Millionen Euro. Das ILS in Hamburg hat sich in den vergangenen Jahren gemeinsam mit der Euro-FH zum wichtigsten Standort der Klett Gruppe nach Stuttgart entwickelt. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter klett-gruppe.de.

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Magda Bleckmann: Weibliche Kuschelkommunikation schadet der Karriere

Trotz größerem Repertoire schöpfen Frauen ihre Potentiale beim beruflichen Networking nicht aus – Mehr fordern und klare Ansagen sind gefragt.

Am 8. März ist Weltfrauentag. Und wieder wird von Frauenorganisationen zu Recht mehr Emanzipation und gleichberechtigter Aufstieg im Beruf gefordert werden. Doch die Wahrheit ist auch, dass viele Frauen ihr Potential von sich aus nicht ausschöpfen, wenn es um die eigene Karriere geht. Das zumindest meint die Expertin für Karrierenetzwerke und ehemalige Spitzenpolitikerin Magda Bleckmann. Die mehrfache Buchautorin und Spezialistin für Kommunikation und Small-Talk meint, Frauen müssten mehr fordern und die Talente, die sie im Privatleben so erfolgreich machen, auch im Job einsetzen. Weibliche Kuschelkommunikation und harmoniebetont-atmosphärisches Miteinander allein helfen nicht, Männerdomänen zu erobern. Bleckmanns Wunsch: mehr Selbstbewusstsein im Auftreten, mehr Ziele beim Networking, klare Ansagen, was sie wollen und benötigen, und die ganze Vielfalt weiblichen Kommunikations-Charmes einsetzen – dann stiegen auch die Karrierechancen.

„Frauen sind in ihren kommunikativen Fähigkeiten viel breiter aufgestellt als Männer. Sie haben ein facettenreicheres Repertoire im Ausdruck und in der Sprache. Nicht umsonst ist auch wissenschaftlich belegt, dass sie mehr Worte nutzen als Männer“, erklärt Magda Bleckmann. Allerdings setzten sie dies primär im Privaten ein, etwa wenn es darum geht, eine Freundin zum Babysitten zu überreden oder den komplexen Alltag zu organisieren mit Kindern, Beziehungen, Job und allem, was dazugehört. Im Beruf hingegen seien Frauen viel zurückhaltender – auch im Vergleich zu ihren männlichen Kollegen. Wo Männer fordern, gezielt Kontakte herstellen nach dem Motto „eine Hand wäscht die andere“ und schnell auf den Punkt kommen, kommunizierten die meisten Frauen eher defensiv. Es habe den Anschein, sie suchten eher echte Freundschaften und tiefe Beziehungen statt Zweckgemeinschaften. Das ehre Frauen zwar, fördere aber nicht den Weg nach oben. Mehr lesen

Mit Leichtigkeit zum Ziel

Mit Leichtigkeit zum Ziel

By Rechtsanwalt Mathias Bruchmann

Wie lassen sich Ziele ohne große Anstrengung erreichen? Geht das überhaupt? Fakt ist: Oft rennen wir falschen Bedürfnissen hinterher, verzetteln uns. Im Videointerview erklärt Ulrike Bergmann, Trainerin, Erfinderin des „Mutmacherprinzips“ und Autorin des Beck kompakt-Ratgebers „Mit Leichtigkeit zum Ziel“ (Verlag C.H.BECK), wie sich ins Auge gefasste Dinge einfacher umsetzen lassen.


Der Verlag C.H.BECK zählt zu den großen Verlagen in Deutschland. Dafür sprechen über 9.000 lieferbare Werke, rund 70 Fachzeitschriften sowie jährlich bis zu 1.500 Neuerscheinungen und Neuauflagen. Unter ihnen befinden sich renommierte juristische Bücher wie Schönfelder “Deutsche Gesetze”, Palandt “Bürgerliches Gesetzbuch” sowie die “Neue Juristische Wochenschrift”, aber auch zahlreiche praktische Ratgeber für Verbraucher. Viele der Werke sind zusammen mit umfangreicher Rechtsprechung und mehr als 4.500 Gesetzen digital über beck-online (www.beck-online.de), die mehrfach ausgezeichnete juristische Datenbank des Verlages, abrufbar. Im Web 2.0 ist C.H.BECK unter anderem mit dem beck-blog (www.beck-blog.de) und auf Facebook aktiv.

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